Ehrenkommandant Erwin Zeitler ist 80.

Ohne zu schmeicheln, die  Jahre sah man dem Ehrenkommandanten der Freiweilligen Feuerwehr Hohenberg an der Eger, Erwin Zeitler, nicht an als ihm eine Abordnung der Feuerwehr unter Führung des Vorstandes Siegfried Paulus und Ersten Kommandanten Klaus Hoffmann zu seinem 80-sten Geburtstag gratulierte. Besonders freute sich der Jubilar, dass ihm die „Feierwehrkapelln“ ein Ständchen darbrachte.

Erwin Zeitler war und ist heute noch ein Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Wenn er auch jetzt nicht mehr aktiv tätig sein darf, so besucht er doch jede Veranstaltung, Leistungsprüfung und Übung „seiner Wehr“. 1952 trat er mit 16 ½  Jahren bei der Feuerwehr ein. Mit Fleiß und Leidenschaft war er bei der Sache und nahm alle Gelegenheiten zu Fortbildung wahr. Uns so war es nur eine logische Folge seines Engagements, dass er im März 1964 in der Dienstversammlung zum Ersten Kommandanten gewählt wurde. In seine Amtszeit fielen viele markante Ereignisse: Fahrzeugübernahmen, Bauvorhaben und Personalangelegenheiten. 1972 übergab Bürgermeister Rußwurm mit den Worten: „Aus Anerkennung für stete Hilfs- und Einsatzbereitschaft…“   das damals modernste Löschgruppenfahrzeug, einen Opel Blitz, an den Kommandanten. Und im Jahr 1973 konnte unter seine Ägide das 100-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg   begangen werden. Umbauten und Renovierungsmaßnahmen am Gerätehaus, um es den jeweils steigenden  Anforderungen, die an die Wehr gestellt werden, anzupassen, begleiteten seine gesamte Amtszeit. Als 1975 die Werksfeuerwehr der Porzellanmanufaktur Hutschenreuther aufgelöst wurde, traten diese der Hohenberger Wehr bei und verstärkten die aktive Mannschaft.  Zahlreiche nützliche Geräte, auf die man nach dem Bedarfsplan noch einige Zeit hätte warten müssen,  wurden aufgrund seiner Initiative angeschafft, wobei sich die Feuerwehr auch an den Kosten beteiligte. Als Beispiel sei hier das Schaumlöschgerät erwähnt. Auch der „Dodge“, ein notdürftig für Feuerwehrzwecke umgebautes amerikanisches Armeefahrzeug wurde veräußert und dafür ein Mannschaftsbus der Marke VW gekauft. Die Umrüstung mit Blaulicht und Martinshorn finanzierte die Feuerwehr.

Auch für die Gründung einer aktiven Damengruppe  bei der Feuerwehr setzte er sich stark ein und 1979 konnte man die Damengruppe melden. 1985 legte erstmals in der Geschichte der Hohenberger Feuerwehr eine Damenmannschaft die Leistungsprüfung ab.

Neben vielen Lösch- und Hilfseinsätzen, die er als Kommandant leitete, wird wohl der Großbrand   eines landwirtschaftlichen Anwesens in der  nördlichen Stadt, hervorgerufen durch einen Blitzschlag, die größte Herausforderung gewesen sein.

Erwin Zeitler war Initiator der Patenschaft mit der Feuerwehr der Niederösterreichischen Stadt Hohenberg an der Traisen, zu der man seit 1979 in enger kameradschaftlicher und freundschaftlicher Verbindung steht.   Anlässlich des 110-jährigen Bestandsfestes im Juni 1984 wurde in Österreich die Partnerschaft urkundlich besiegelt. Bei diesem Fest wurde Kommandant Erwin Zeitler  und sein österreichischer Kollege, Oberbrandinspektor Helmut Warta, der ebenfalls maßgeblich am Zustandekommen der Partnerschaft beteiligt war, gegenseitig bei der jeweiligen Partnerwehr als Ehrenmitglied aufgenommen .   Weitere zahlreiche Ehrungen wurden dem Jubilar während und nach seiner aktiven Laufbahn zuteil. Von der österreichischen Partnerwehr erhielt er 1986 aus der Hand es Oberbrandrates Helmut Warta die „Medaille für Internationale Feuerwehrkameradschaft“ des niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes. Als Erwin Zeitler nach 25-jähriger Dienstzeit vom verantwortungsvollen Posten  des Kommandanten zurücktrat, wurde er zum Ehrenkommandanten ernannt. Es ist in der Geschichte der Hohenberger Wehr die bisher längste Amtszeit eines Kommandanten.

Als erstes Mitglied der Hohenberger Wehr erhielt Erwin Zeitler 1992 für vierzig Jahre aktiven Dienst das Feuerwehrabzeichen des Freistaates Bayern in Gold. Und bei der Jahreshauptversammlung 2012 konnte er für sechzig Jahre Mitgliedschaft geehrt werden. Er ist Träger des Ehrenringes der Stadt Hohenberg, den er für seine Verdienste als Stadtrat und Kommandant der Feuerwehr erhielt.

Wir wünschen dem Jubilar für das neue Lebensjahr und die Zukunft Glück, Wohlergehen und weiterhin beste Gesundheit.

Die "Feierwehrkapelln" spielt zum 63. Geburtstag auf
Bei einer Großübung als Komandant der Hohenberger Wehr

Wolfgang Wilhelm in den Feuerwehr-Ruhestand verabschiedet

Wolfgang Wilhelm feierte  Mitte August 2015 seinen 63-sten Geburtstag und muss damit aus dem aktiven Feuerwehrdienst  ausscheiden - so verlangt es das Bayerische Feuerwehrgesetz. Dem verdienten Feuerwehrmann gratulierte der Kommandant der Feuerwehr Klaus Hoffmann und die „Feierwehrkapelln“ brachte ihm aus diesem Anlass ein Ständchen dar.

Wolfgang Wilhelm war mit Leib und Seele, wie es so schön heißt, Feuerwehrmann. Im Jahre 1968 trat er als 16-Jähriger in den aktiven Dienst der Hohenberger Feuerwehr. Er absolvierte an der Feuerwehrschule  die erforderlichen Lehrgänge für Führungsaufgaben. 1989 übernahm er  von Erwin Zeitler das Amt des Kommandanten. Als im November 1989 der Aussiedlerstrom einsetzte, leitete er acht Tage lang den Hilfseinsatz der Feuerwehr Hohenberg am Grenzübergang Schirnding.    Vom damaligen Bürgermeister und späteren Landtagsabgeordneten Albrecht Schläger erhielt er 1992 die Schlüssel für das große Löschfahrzeug, den LF16, mit einem eingebauten 1200-Liter-Tank. Das war damals im Landkreis Wunsiedel das erste Fahrzeug dieser Art.  Im März 2001 gab er nach zwölf Jahren erfolgreicher Kommandantenarbeit sein Amt ab. In der Hauptversammlung wurde er damals für seine Zeit als Erster Kommandant und seine 33-jährige aktive Dienstzeit zum Ehrenmitglied ernannt. Im Jahre 2011 überreichte ihm der damalige Kreisbrandrat Gerhard Bergmann für die Verdienste in seiner 40-jährigen aktiven Dienstzeit das Ehrenzeichen des Landkreises Wunsiedel.

Erster Kommandant Klaus Hoffmann verabschiedete Wilhelm in einer kleinen Feierstunde im Feuerwehrgerätehaus aus dem aktiven Dienst. Kommandant Hoffmann bedankte sich in seiner Laudatio für die Arbeit und das Engagement des scheidenden Hauptlöschmeisters und Gruppenführers und überreichte ihm als Zeichen der Wertschätzung und zum Dank für seine Tätigkeit in der Feuerwehr eine historische Einsatzaxt und eine Erinnerungsurkunde. Wilhelm bedankte sich beim Kommandanten und den Kameraden für die gute Zusammenarbeit und die aufrichtige Kameradschaft. Er sei nicht glücklich, dass er nun aus dem aktiven Dienst ausscheiden muss. „Es wird schon komisch sein, wenn ich die Sirene höre und nicht mehr mit ausrücken darf. Ich muss ja nicht als Atemschutzträger gehen – aber mitmachen könnte ich schon noch.“, sagte er sichtlich ergriffen. Kommandant Hoffmann wünschte Wilhelm, auch im Namen aller Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, weiterhin alles Gute, vor allem Gesundheit für die kommenden Jahre und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass er auch als nun „Passiver“ den Kontakt zur Feuerwehr nicht abbrechen wird.  

 

 

Martina Schacht erhält Ehrenamtskarte

 

Landrat Dr. Karl Döhler ehrte im großen Sitzungssaal des Landratsamtes Personen, die ehrenamtlich für unsere Gesellschaft tätig sind und für ihr außerordentliches Engagement besondere Anerkennung verdienen.

Hauptfeuerwehrfrau  Martina Schacht erhielt bei dieser Feierstunde aus den Händen des Landrats die Ehrenamtskarte als sichtbares Zeichen der Wertschätzung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Feuerwehr.  Frau Schacht ist seit 35 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg im aktiven Dienst. Sie ist Frauenbeauftragte der Wehr und bei der Betreuung der Löschzwerge, der Kinderfeuerwehr,  eingesetzt.

Herzliche Gratulation zu dieser Auszeichnung.

Beförderungen 2015

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung freute sich Kommandant Klaus Hoffmann, dass er zwei Feuerwehranwärterinnen, Jessica Hoffmann und Lina Köll, und drei Feuerwehranwärter, Julian Herrmann, Max Wilhelm und Daniel Kuhn, per Handschlag nach bestandener Probezeit in die Feuerwehr aufnehmen konnte.

Befördert wurden zum Oberfeuerwehrmann die Feuerwehrmmänner Julian Wunderlich, Robert Chlup und Marcel Wild. Daniela Haas konnte der Kommandant zur Hauptfeuerwehrfrau gratulieren.

 

 

Robert Chlup wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert.
Oberfeuerwehrmann wurde auch Marcel Wild
ebenso Julian Wunderlich
Daniela Haas wurde zur Hauptfeuerwehrfrau befördert und für 20-jährige Feuerwehrdienstzeit geehrt.

Ehrungen 2015

Das Ärmalabzeichen für zehn Jahre Feuerwehrdienst erhielt Julian Wunderlich. Die Hautfeuerwehrfrauen Tanja Chlup und Daniela Haas konnten das Ärmelabzeichen für zwanzig Jahre Dienst bei der Feuerwehr Hohenberg aus der Hand des Kommandanten entgegennehmen. Der Vorstand der Freililligen Feuerwehr, Siegfried Paulus, überreichte den Damen zudem einen Blumenstrauß. Für dreißig Dienstjahre wurde Thomas Schletz ausgezeichnet. Er war von der Feuerwehr Arzberg zur Feuerwehr Hohenberg gewechselt.

 

 

Hautfeuerwehrfrau Tanja Chlup konnte für 20-jährige Dienstzeit das Ärmelzeichen überreicht werden.
Roland Köstler ist seit 40 Jahren bei der Feuerwehr Hohenberg und war mehrere Jahre auch stellvertretender Kommandant.
Die Geehrten und Beförderten mit Bürgermeister Hoffmann (rechts), Kommandanten Klaus Hoffmann und Vorsitzenden Siegfried Paulus (hinten von links)