Hohbercha Feierwehrkapelln führt Einmarsch an

Am Samstag, 25. Juni 2016, begann das Schirndinger Wiesenfest mit dem Einmarsch der Ehrengäste aus Politik, Institutionen und Vereinen vom Rathaus zum Festplatz auf dem Schulhof. Den Marschzug führte unsere "Hohbercha Feierwehrkapelln" mit schmissiger Marschmusik an.

Nachdem die Bürgermeisterin  Karin Fleischer und die Schulleiterin  Sieglinde Geisler  alle Festgäste herzlich willkommen geheißen hatten, sangen die Schulkinder ein Begrüßungslied. Die "Hohbercha Feierwehrkapelln" beendete ihren Auftritt mit einem Ständchen bekannter Weisen.

Spatenstich zum Yamakawa-Seniorenhaus

Der 12. März 2016 wird in die Geschichte der Stadt Hohenberg als ein ganz besonderer Tag eingehen. An diesem Samstag wurde der Spatenstich zum Yamakawa-Seniorenhaus vorgenommen. Warum dieser japanische Name?  Vor mehr als vierzig Jahren sahen  Frau Kazuko  und Herr Aaron Yamakawa in Belgien auf einer Ausstellung die Produkte der Hohenberger Chenilleweberei Feiler. Design und Qualität beeindruckten das japanische Ehepaar und sie beschlossen, dieses Produkt in Japan zu vermarkten. Nach anfänglich holprigem Beginn wurden die Chenille- und Frottee-Produkte aus Hohenberg zum „Renner“. Aus den geschäftlichen Beziehungen entwickelte sich  im Laufe der Jahre eine Freundschaft zwischen dem Ehepaar Yamakawa und der Familie Schwed, den Inhabern  der Firma Feiler.  Mittlerweile hat die inzwischen verwitwete Frau Yamakawa  die Geschäftsleitung an ihre Tochter und ihren Sohn übergeben und auch die Führung der Firma Feiler ging in die Hände der Kinder, Dagmar und Dieter Schwed, über. Die Freundschaft zwischen den Familien blieb bestehen.

Weil sie mit den Produkten der Firma Feiler einen so großartigen Erfolg gehabt hat, spendete Frau Kazuko Yamakawa  aus Dankbarkeit für den  Bau eines Seniorenheimes in Hohenberg a.d. Eger, eine Summe von sage und schreibe 2,44 Millionen Euro. Diese gewaltige Summe wurde in einer Stiftung, der Yamakawa-Stiftung, angelegt.  Das benötigte Grundstück erwarb Frau Dagmar Schwed  und brachte es in das Stiftungsvermögen ein.   Zum Spatenstich des Yamakawa-Seniorenhauses  war die  großzügige Spenderin mit  ihrer Familie extra aus Tokio angereist.

Wegen der kühlen Witterung begrüßte der Erste Bürgermeister Jürgen Hoffmann die Gäste  in der festlich geschmückten Turnhalle. Die Stifterin des schier unglaublichen  Geldbetrages, Frau Kazuko Yamakawa ging in ihrer Rede nochmals auf die Beweggründe  zu dieser außerordentlichen Spende ein. Damit Menschen  auch im Alter in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, sei so eine Einrichtung enorm wichtig  und weil sie in einer freundlichen und schönen Umgebung wohnen sollen, werde ihre Tochter hundert Kirschbäume für die Gartenanlage des Yamakawa-Seniorenhauses stiften, gab die großherzige Japanerin weiter bekannt. Der Kirschbaum ist in Japan ein fast heiliger Baum und der erinnert mit seiner Blüte an das Schöne im Leben, aber auch an die Vergänglichkeit, weil die Blütezeit eben auch wieder zu Ende geht. „Mit dieser Kirschblüte wird Hohenberg so berühmt werden, wie das Kirschblütenfeld am Potomac-River in Washington“, prophezeite Frau Yamakawa lächelnd.

Nach dem kirchlichen Segen,  den die evangelische Pfarrerin aus Hohenberg, Frau Cordula Chamrad, und der katholische Gemeindereferent Ulrich Frey für das anstehende Bauvorhaben spendeten, tätigten Frau Yamakawa  und er Erste Bürgermeister Jürgen Hoffmann  sowie die Vertreter aus Politik, des Architektenbüros und der Baufirma den ersten Spatenstich. Die „Hohbercha Feierwehrkapelln“ umrahmte den gesamten Festakt musikalisch.  Die Feuerswehr hatte die Verkehrsregelung übernommen.

Am Abend fand in der Turnhalle ein Benefizkonzert statt. Die freiwilligen Spenden und der Erlös aus dem Verkauf der Speisen und Getränke werden zum Kauf eines Klaviers für das Yamakawa-Seniorenhaus verwendet. Das Konzert hat Frau Anja Durst, eine Mitarbeiterin der Firma Feiler, organisiert. Über vierzig Musiker und Musikgruppen  aus Hohenberg und der Umgebung, darunter auch unsere „Hohbercha Feierwehrkapelln“,  boten den Gästen ein buntes Programm.  Mitarbeiter der Firma Feiler bedienten die Gäste.

Frau Yamakawa und ihre Tochter waren zum Ehrenabend  in traditionellen Kimono gekleidet.  Als die Gesangsgruppe Bel-A-Tona ein japanisches Wiegenlied in japanischer Sprache vortrug, waren die Gäste aus Japan zu Tränen gerührt.  

Den Höhepunkt des Abends bildete die Ehrungen. Der Ehrenring der Stadt Hohenberg ist nach der Ernennung der Ehrenbürgerschaft die zweithöchste Auszeichnung der Stadt. „Der Ehrenring wird heute zum ersten Mal  in seiner neuen Aufmachung als Anhänger  mit goldener Kette beziehungsweise als Reversanstecker, natürlich aus heimischem Porzellan von der Firma Dibbern gefertigt, verliehen.“, erklärte der Erste Bürgermeister.

Dagmar und Dieter Schwed, beide sind gleichberechtigte Geschäftsführer der Chenilleweberei Feiler, wurde der Goldene Ehrenring für ihre außergewöhnlichen Verdienste zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger Hohenbergs verliehen. „Sie sichern in Hohenberg Arbeitsplätze, wie auch der momentane Erweiterungsbau zeigt. Weiter sind sie überaus stark an der Verwirklichung des Yamakawa-Seniorenhauses engagiert und unterstützen auch ansonsten die örtlichen Vereine.“, begründete   Bürgermeister Jürgen Hoffmann in seiner Laudatio die Verleihung.

 „Für die überaus großzügige Spende zur Realisierung und Umsetzung des „Yamakawa-Seniorenhauses“ in Hohenberg a.d. Eger und ihren außergewöhnlichen Einsatz zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hohenberg a.d. Eger wird Frau Kazuko Yamakawa gemäß einstimmigen Beschluss des Stadtrates vom 27. Juli 2015 der Goldene Ehrenring der Stadt Hohenberg a.d. Eger verliehen. Stadt Hohenberg a.d. Eger, den 12. März 2016 gez. Jürgen Hoffmann, 1. Bürgermeister“ lautet die Urkunde, die Hoffmann Frau Yamakawa überreichte.   

Frau Yanmakawa bedankte sich in deutscher Sprache für die Ehre, die ihr zuteilwurde. „Nun bin ich eine Hohenberger Bürgerin.“, schloss sie ihre Rede. Mit stehendem Applaus huldigten die Gäste  daraufhin der großzügigen Spenderin, der man nicht genug Hochachtung, Dankbarkeit und Ehrerbietung  zollen kann.  Mit schmissigen Weisen beschloss die „Feierwehrkapelln“ diesen unvergesslichen Abend.

 

„Stärktrinken“ mit Musik

Traditionell wird sich am Festtag Heilig Dreikönig für das kommende Jahr gestärkt und das geschieht, wie könnte es in Bayern anders sein, mit  dem Malzgetränk, das nach der seit 1516  geltenden Bayerischen Landesordnung  gebraut wird. Heuer gab es da in Hohenberg an der Eger ein Novum: Nach dem Motto „Mit Musik geht alles besser“, spielte die „Feierwehrkapelln Hohberg“ reihum in einigen Gaststätten Hohenbergs auf. Mit bayerischer und böhmischer  Blasmusik aber auch mit modernen Schlagermelodien begeisterte  sie die anwesenden Gäste. Wirte und Gäste spendierten den Musikerinnen und Musikern natürlich einen „Stärketrunk“, damit sie die Anstrengungen des Blasens und Trommelns auch über längere Zeit durchhalten.  Die Kapelle bedankt sich  auf diesem Wege nochmals recht herzlich bei den Spendern.  

 

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Termine der Hohbercha Feierwehrkapell`n

 

Mi., 06. Jan. 2016      Wirtshausmusik zum Stärktrinken, Treffpunkt 10:00 Uhr Feuerwehrhaus. Tour: Haidhölz`l – Egertal – Gasthaus zur Burg

 

Mi., 10. Feb. 2016      Musikprobe – Treffpunkt 19:00 Uhr Feuerwehrhaus

Fr., 12. Feb. 2016      Jahreshauptversammlung im Haidhölz`l, Treffpunkt 18:00 Uhr

Di., 16. Feb. 2016      Standl zum 80. Geburtstag von Georg Schmidbauer, Treffpunkt 17:50 Uhr am Feuerwehrhaus

 

Mi., 02. März 2016     Musikprobe

Fr, 11. März 2016      Generalprobe für Benefizkonzert in der Turnhalle

Sa., 12. März 2016    14:00 Uhr Spatenstich Schulstraße

                                    ??:?? Uhr Konzert in der Hohenberger Turnhalle

So., 27. März 2016    Musikalische Umrahmung Theateraufführung FC Hohenberg in der            Turnhalle

 Mo., 28. März 2016    Musikalische Umrahmung Theateraufführung FC Hohenberg in der            Turnhalle

 

Fr., 01. April 2016     Musikalische Umrahmung Theateraufführung FC Hohenberg in der Turnhalle

Sa., 02. April 2016     Musikalische Umrahmung Theateraufführung FC Hohenberg in der Turnhalle

Mi., 06. April 2016     Musikprobe

 

 

Mi., 11. Mai 2016       Musikprobe

     

 

Mi., 01. Juni 2016      Musikprobe

    

 

Mi., 06. Juli 2016       Musikprobe

Sa., 16. Juli 2016       Standkonzert für den Schützenverein am Marktplatz + Festzug zum Wiesenfestplatz

So., 17. Juli 2016       Weckruf zum Hohenberger Wiesenfest, Treffpunkt 06:00 Uhr am Marktplatz

Mo., 18. Juli 2016      Frühschoppen zum Hohenberger Wiesenfest im Festzelt

 

Mi., 03. Aug. 2016     Musikprobe

 

Mi., 14. Sep. 2016      Musikprobe

 

Mo., 03. Okt. 2016     Musikalische Umrahmung ds Festaktes an der Friedenseiche in Hohenberg

Mi., 05. Okt. 2016      Musikprobe

Mo., 24. Okt. 2016     Wirtshausmusik zur Kirchweih

 

Mi., 02. Nov. 2016     Musikprobe

 

Sa., 03. Dez. 2016     Weihnachtsmarkt in Hohenberg, Treffpunkt 17:00 Uhr

Mi., 07. Dez. 2016      Musikprobe

Sa., 10. Dez. 2016     Weihnachtsfeier Feuerwehr Hohenberg

Sa., 24. Dez. 2016     Gottesdienst in der Hohenberger Kirche, Treffpunkt 16:00            

Nach dem Gottesdienst spielen unter`m Christbaum


Weihnachtsmusik unterm Tannenbaum

Als am Heiligabend  nach dem Gottesdienst die Besucher von der nahen St. Elisabeth Kirche zu Hohenberg an der Eger  nach Hause strebten, hielten sie vor dem Gerätehaus der Feuerwehr überrascht inne. Die Kerzen des mit Paketen und roten Kugeln geschmückten Weihnachtsbaumes verbreiteten einen anheimelnden Lichtschimmer und es erklangen festliche Weihnachtsweisen.  Tanja Lausch, Daniela Haas  und Otto Bojer   von der „Feirwehrkapelln Hohberg“ spielten bekannte Weihnachtslieder. Mit „Stille Nacht, heilige Nacht“,  in das die Besucher mit einstimmten, endete das kleine Standkonzert. Und mit gegenseitigen guten Wünschen für die Weihnachtsfeiertage eilten dann die Zuhörer ergriffen zur Bescherung nach Hause.

 

„Feierwehrkapelln“ begeistert Besucher des Hohenberger Weihnachtsmarktes.

Der illuminierte Turm und die Mauer der mittelalterlichen Burg bilden in Hohenberg an der Eger einen malerischen Hintergrund für den alljährlich stattfindenden Weihnachtsmarkt. Für Kurzweil bis zum Eintreffen des Nikolaus sorgen nicht nur die Verkaufsstände, die ein reichhaltiges weihnachtliches Angebot und natürlich auch Spezereien und heiße Getränke bereit halten, sondern auch ein Programm mit musikalischen Vorträgen des Männergesangvereins, der Hohenberger Ritter mit mittelalterlicher Musik, des Kinderhauses St. Elisabeth. Und heuer intonierte im Lichtschein der Kerzen des mit Porzellantassen und Porzellankannen geschmückten Weihnachtsbaumes, der inmitten der anheimelnd beleuchteten Buden dieses Weihnachtsmarktes steht, erstmals die vor ca. einem Jahr gegründete „Hohberger Feierwehrkapelln“ mit einer reinen Bläserbesetzung, zwei Trompeten, zwei Flügelhörner, zwei Tenorhörner, zwei Klarinetten einer Zugposaune und einer Basstuba, gekonnt und stimmungsvoll Weihnachtslieder bevor Sankt Nikolaus die Kinder mit kleinen Geschenksäckchen erfreute.

 

 

Feierwehrkapelln umrahmt Festakt zum Wiedervereinigungsjubiläum

 

Festakt 25-jährigen Jubiläum der Wiedervereinigung in Hohenberg

Am 3. Oktober jährte sich zum 25. mal die Wiedervereinigung Deutschlands. In einem Festakt an der 1871 anlässlich des damaligen Kriegsendes gepflanzten „Friedenseiche“ begrüßte Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann zahlreiche Gäste, darunter die Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr unter Führung von Kommandant Klaus Hoffmann und seinem Stellvertreter Florian Kolb sowie die neugegründete „Feierwehrkapelln“, die den Festakt musikalisch umrahmte. Die evangelische Pfarrerin von Hohenberg, Cordula Winzer-Chamrad und der katholische Geistliche des Pfarrgemeindeverbandes Arzberg-Schirnding-Thiersheim beteten gemeinsam für Frieden und Freiheit. Mit der Nationalhymne, intoniert von der „Feierwehrkappeln“, endete der Festakt.

Feuerwehrkapelle weckt Bürgermeister

Die "Feierwehrkapelln" trat heuer in Hohenberg erstmals zum Wiesenfest-Weckruf an. Mit großer Besetzung marschierte sie in den Hof des Anwesens des Bürgermeisters Jürgen Hoffmann ein. "Der Bürgermeister wird als Erster geweckt, damit er auch rechtzeitig zum Fest kommt.", meinte schmunzelnd eine Musikerin. Der Bürgermeister seinerseits bedankte sich herzlich bei den Musikanten, dass sie ihn rechtzeitig geweckt haben und tischte der Kapelle eine herzhafte Brotzeit auf, "damit sie für den weiteren Weg gestärkt sind."

zünftig wird aufg'spielt
Der Nachwuchstrompeter

"Hohberger Feierwehrkapelln" führt Schirndinger Festzug an

Den Schirndinger Wiesenfestzug führte heuer die erst in diesem Jahr neu gegründete "Hohberger "Feierwehrkapelln" an. Es ist der erste offizielle Auftritt der Kapelle außerhalb der Stadt.

Generalprobe und Auftritt

Zur Überraschung der Gäste und selbst des Veranstalters zog zum Sommernachtsfest fer Feuerwehr die neu gegründete "Hohberger Feierwehrkapelln" mit schmissiger Marschmusik auf den Festplatz ein. Man wollte an diesem Freitag eigentlich nur für den Einsatz am folgenden Tag in Schirnding das Marschieren üben. Kurzfristig wurde dann noch der Kommandant der Feuerwehr, Klaus Hoffmann, als "Taferlbursch" für den Einmarsch engagiert . Mit böhmischer und bayerischer Blasmusik, aber auch mit modernen Stücken und Schlagern spielte die Kapelle dann noch für die Festgäste auf, wofür sie reichlich Applaus einheimste.

Grosse Trommel: Robert Chlup; Becken: Roland Rainer; Snare: Christian Werner
Basstuba: Susanne Geiger; Flügelhorn: Otto Bojer, Tanja Chlup
Trompete: Martin Neidhardt; Klarinette: Hans Pfeiffer und Lisa Prister
Zugposaune: Otto Sieder; Tenorhorn: Werner Wilhelm und Helmut Neidhardt
 
Erste Probe der neuen Feuerwehrkapelle

Erste Probe der Hohberger Feierwehrkapell'n

Nun ist Altneuhaus nicht mehr allein - auch Hohenberg an der Eger hat eine Feuerwehrkapelle. Am Freitag, den 6 Februar fanden sich die Hobbymusiker erstmals zu einer Probe im Feuerwehr-Gerätehaus ein.

Kommandant Klaus begrüßte die Musikanten und ließ es sich nicht nehmen, der gesamten Probe beizuwohnen. Lisa Priester und Hans Pfeifer mit Klarinetten, Otto Bojer mit dem Flügerlhorn, Daniela Haas und Tanja Chlup mit Trompeten, Werner Wilhelm mit Tenorhorn, Martin Neidhardt mit Basstuba, Christian Werner an der Snare (kleine Trommel), Roland Rainer am Becken und Robert Chlup an der großen Trommel übten das Zusammenspiel.

Die Zeit wird zeigen, ob damit der Altneuhauser Feuerwehrkapelln eine Konkurrenz erwachsen wird.