Dank des KBI Armin Welzel an die Feuerwehren und alle anderen Helfer

 

Ein paar sehr sehr tolle Worte von unserem Kreisbrandinspektor Armin Welzel zu den Unwetter-Einsätzen am Donnerstag, 31. Mai 2018:

"So ich glaube es ist an der Zeit mal einen kleinen Bericht zum Unwettereinsatz in der Region zu verfassen.

Werte Kameradinnen und Kameraden, werte Mitbürgerinnen und Mitbürger, geschätzte Helfer, es ist mir eine Herzensangelegenheit vergelts Gott zu sagen.

Es ist beeindruckend welchen Stellenwert unser Ehrenamt hat und welches Zusammengehörigkeitsgefühl es in unserer Heimat gibt.

Bei dem verheerendem Unwetterereignis mit einem Starregen von 100 Liter auf dem Quadratmeter innerhalb nur einer Stunde haben wir alle wieder einmal gesehen was die Natur für eine Gewalt hat.

Es wurden in Oschwitz ganze Straßen weggespült, in Arzberg wurden Straßen, Gartenhäuser und Schuppen unterspült bzw. weggespült. Es sind in der ersten Stunde nach Regenbeginn knapp 200 Notrufe eingegangen.

Sehr kritisch war schon der zweite Notruf an diesem Abend Altenheim droht zu überfluten, Weitere Notrufe wie steckengebliebener Rettungswagen mit Notfallpatient und die schwere Überflutung in Schlottenhof beim Beyerhof, sowie der Stromausfall und Überflutung im Schirndinger Ortsteil Raithenbach und der gemeldete Brand in einem Arzberger Industriebetrieb können halbwegs den Stress in der Einsatzleitung widerspiegeln.

Nicht weniger Stress haben aber die Einsatzkräfte vor Ort an den verschiedensten Einsatzstellen gehabt.

Hinzu kommt auch noch das sehr schwere Gewitter das sehr lange über Arzberg mit einer sehr hohen Blitzrate regelrecht festhing. So eine Blitzintensität habe ich schon seit vielen Jahren nicht mehr erlebt.

Ihr habt in dieser Gefahr euer BESTES gegeben und da kann ein jeder von uns auf sich und die Kameraden stolz sein.

Viele von euch haben am Donnerstag von ca. 18:30 Uhr bis Freitag um 04:00 Uhr eine tolle Leistung vollbracht. Am Freitag haben die Feuerwehren von Arzberg, Oschwitz und Röthenbach von 08:00 Uhr bis Abends 21:00 Uhr nochmals fast 50 Einsatzstellen abgearbeitet und anschliesend noch die Fahrzeuge und Geräte gewaschen, überprüft und einsatzklar gemacht.

Die restlichen Arbeiten an Schutzkleidung, Fahrzeugen und Gerätschaften wird noch einige Tage und Stunden in Anspruch nehmen.

Wie schon erwähnt ist es mir eine Herzensangelegenheit mich bei allen die geholfen und mich in der Einsatzleitung unterstützt haben zu bedanken.

Dank sage ich den

Disponenten der Leitstelle Hochfranken, unseren Kreisbrandrat, den Kreisbrandinspektoren und Stadtbrandinspektoren, allen Beteiligten Kreisbrandmeistern, und den Führungsdienstgraden der beteiligten Einheiten.

Danke den Feuerwehren Arzberg, Marktleuthen, Wölsauerhammer, Oschwitz, Reichenbach, Thiersheim, Schirnding, Spielberg, Neuhaus, Wunsiedel, Selb, Vielitz, Kotigenbibersbach, Marktredwitz, Wölsau, Heidelheim, Wildenau, Unterweißenbach, Oberweißenbach, Weißenstadt, Erkersreuth, Bergnersreuth, Lorenzreuth, Röthenbach, Seussen, Birk, Brand, Schlottenhof, Röslau, Schönwald, Hauenreuth, Bernstein, Göpfersgrün, Hohenberg, Mitterteich, Grafenreuth, Thierstein, THW Weiden, THW Selb, THW Marktredwitz und allen Helferinnen und Helfer.

Es ist ein schönes Gefühl einer dieser grossartigen Menschen sein zu dürfen die ihren Mitbürgern in der Not getreu unseres Wahlspruches "Gott zur Ehr den nächsten zur Wehr " zur Seite stehen.

DANKE - DANKE - DANKE

(Es waren 37 Feuerwehren und 3 Ortsberbände des THW mit 437 Einsatzkräfte und 87 Fahrzeugen im Einsatz, zuzüglich der Helfer aus der Bevölkerung die wir nicht erfassen konnten)"

Armin danke für Deine Anerkennung!!!