Gut geschützt in ihren Anzügen geht es in die "heiße Hölle"
Das offene Feuer brennt fast rauchlos. Sind die Flammen abgedeckt entsteht Rauchgas.
Das Rauchgas zieht an der Decke entlang
und entzündet sich blitzartig
Mit einem "Wasserschild" können sich die Einsatzkräfte zusätzlich schützen.
Das war eine schweißtreibende Übung

Ausbildung in der Brandbekämpfung im neuen Übungsgelände

In der "Rauchgasrückzündungsanlage" des neuen Übungsgeländes der Feuerwehr Hohenberg trainierten die Atemschutzträger realitätsnah für den Einsatz. Unter der Leitung von Realbrandausbilder Löschmeister Christian Tschöpel wurden sie in der feuerwehreigenen Anlage mit dem gefürchteten "flashover", der blitzartigen Entzündung von Rauchgas, konfontiert. Die Feuerwehrfrauen und -mmänner erfuhren so, dass sich der Rauch immer an der Decke ausbreitet und  der Flammenblitz sich auch an der Decke entlang ausbreitet. Solange man sich am Boden befindet ist man daher relativ sicher. Stehend in eine brennende Wohnung einzudringen ist daher ein absolutes Tabu.

Es war eine schweißtreibende Erfahrung, die die Atemschutzträgerin und -träger in dem heißen Übungsraum machten. Aber diese Erfahrungen werden ihnen sicher ihre  Einsätze   gesund und unverletzt zu bestehen.

 

 

 

Brandhelferausbildung für Tapetenmanufaktur

Für die Hohenberger Tapetenmanufaktur wurden mehrere Brandschutzhelfer ausgebildet. Löschmeister Christian Tschöpel unterwies die Frauen und Männer in erster Linie über die Einsatzmöglichkeiten der unterschiedlichen Löschmittel und wie diese am erfolgverprechensten eingesetzt werden können.

Robert Chlup (links) und Daniel Preckel

Neue Gruppenführer

Die Feuerwehr Hohenberg a.d. Eger hat zwei neue Gruppenführer. Nachdem Robert Chlup und Daniel Preckel den 5-tägigen Lehrgang für "Gruppenführer bei der Feuerwehr" an der staatlichen Feuerwehrschule mit bestem Erfolg absolviert haben, können sie ab sofort im neuen Aufgabenkreis verwendet werden.

Wir gratulieren zum Prüfungserfolg und wünschen Euch Beiden für die  neue Führungsaufgabe eine glückliche Hand und dass ihr allzeit gesund und unverletzt von Euren Einsätzen zurückkehrt.

Besuch der Interschutz

Fünf Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr besuchten vom 8. bis 12. Juni  die Interschutz, die größte Messe für Brand- und Katastrophenschutz, in Hannover. Neben den Neuerungen im Bereich Fahrzeuge und Technik war noch viel  anderes  zu sehen.  Es konnten für anstehende Anschaffungen gute Informationen gewonnen und interessante Kontakte geknüpft werden.

Bedanken möchten wir uns bei der Firma FireFlash, die es zwei Kameraden ermöglichte, durch die Brandübungsanlage zu gehen.

 

 

futuristisch anmutendes Einsatzfahrzeug
Es war doch etwas "warm" in der Brandübungsanlage
mit diesen starken Hydraulikstützen können schwerste Fahrzeuge gehoben und stabilisiert werden
So erlebten unsere Feuerwehraktiven einen Flashover

Fahrsicherheitstraining der Feuerwehr

Am Samstag, 16.  und Sonntag, 17. Mai 2015 nahmen zwei Aktive der Feuerwehr Hohenberg an einem Fahrsicherheitstraining teil. Dieses Training war speziell auf die Anforderungen für die Fahrer von Feuerwehreinsatzfahrzeugen ausgerichtet. Nach einer intensiven theoretischen Einweisung wurde dann das Erlernte schließlich mit den unterschiedlichen Fahrzeugen, vom Manschaftstransportfahrzeug bis zum schweren Tanklöschwagen, in der Praxis geübt.

Mit diesen Einsatzfahrzeugen wurde trainiert
Ziel- und Kurvenfahren und Bremsen
auch auf nasser Fahrbahn
Sie haben das Training erfolgreich absolviert

Unterweisung in der Brandbekämpfung

LM Christian Tschöpel hatte vor kurzem erfolgreich einen  Lehrgang als  Ausbilder  in Brandbekämpfungs- und Rauchgasdurchzündungsanlagen absolviert.  Nun gab er sein Wissen an  OFM Sebastian Mennel ind FM Daniel Preckel weiter. Zunächst zeigte er an einem Modell, wie sich bei einem Brand  in geschlossenen Räumen Rauchgas entwickelt, das sich dann explosionsartig entzündet, wenn Sauerstoff hinzukommt. Was bei diesem kleinen Modell schon  heftige Reaktionen erkennen ließ, kann in der Realität bei einem Brand zu einem lebensbedrohlichen Flammenschlag, dem sogenannten "flashover" führen. Um den Feuerwehrfrauen und Männern dieses Phänomen zu zeigen und ihnen entsprechendes Verhalten beizubringen, werden die Atemschutzträger in den Brandbekämpfungs- und Rauchgasdurchzündungsanlagen ausgebildet.

Zunächst Theorie
Anschauungsunterricht am Modell
Vorbereitung für die Versuche in der Realität
Der Brandherd ist gezündet
Der Brandraum wird zunächst geschlossen
Kurz nachdem die Türe zum Brandherd geöffnet wurde, entzündet sich das Rauchgas explosionsartig

Realbrandausbilder für FF Hohenberg

Christian Tschöpel hat in Kühlsheim  an einem Lehrgang zum Ausbilder in Brandübungs- und Rauchgasdurchzündungsanlagen teilgenommen. Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Lehrgang.

Bild v. C. Tschöpel

Fahrtraining

Sondersignal-Fahrt-Trainer

Immer wenn es um gefährliche Tätigkeiten geht, wird möglichst an Modellen geübt. Piloten, Kapitäne, Kranfahrer und Fahrer von Sonderfahrzeugen üben meist zuerst an Simulatoren. Solche Simulationssysteme gibt es auch für Einsatzfahrten. In einem gemeinsamen Projekt betreiben die Versicherungskammer Bayern und das Bayerische Staatsministerium des Innern einen Sondersignal-Fahrt-Trainer, mit dem Maschinisten der Feuerwehr üben können, wie sie kritische Situationen bei Einsatzfahrten meistern können. Wie bereits schon im letzten Jahr stand der Sondersignal-Fahrt-Trainer den Feuerwehren im Landkreis Wunsiedel wieder mehrere Tage zur Verfügung. Auch zwei Maschinisten der Feuerwehr Hohenberg konnten in dieser Woche an solch einem sehr interessanten Training teilnehmen.

 

 

Simulation einer Einsatzfahrt im Fahrtrainer

Erste Hilfe

Im Rahmen der Fortbildung erhielten Aktive und Angehörige der Jugendfeuerwehr an zwei Wochenenden Unterricht in Erster Hilfe. Mit Matthias Lauk vom Roten Kreuz Schirnding hatte die Feuerwehr einen äußerst kompetenten  Referenten engagiert.

Nachdem am ersten Samstag  Herr Lauk den Kursteilnehmern in sehr verständlicher Weise zunächst das theoretische Wissen nahegebracht hatte, wurden am zweiten Wochenende die bisher erworbenen Kenntnisse in der Praxis erprobt. Unter den fachkundigen Augen des Ausbilders übten die Kursteilnehmer mit großem Eifer das Verbinden größerer Wunden, die Behandlung von offenen und geschlossenen Brüchen, sowie die Beamtmung von Bewußtlosen und Rettung aus Fahrzeugen.

Jugendfeuerwehr ist mit Eifer dabei
Kopfverband à la Spreewald
Das ging ins Auge
gegenseitige Hilfe
Teamwork bei der Wiederbelebung
Atmet sie schon wieder?
Transport eines Bewusstlosen ohne Trage
Retten aus einem Lkw erfordert Teamarbeit

Herr Lauk verriet auch kleine Kniffe aus der Praxis des Roten Kreuzes. Zum Beispiel erleichtert es das Tragen eines Bewußtlosen wesentlich, wenn man mit den Fingern einer Hand in die beiden unteren Enden der Hosenbeine greift.

Kommandant Klaus Hoffmann bedankte sich am Schluss der Veranstaltung, auch im Namen aller Teilnehmer,  beim Referenten für dessen engagierte  und profunde  Unterweisungen. Er betonte, dass Herr Lauk den Unterricht lebendig und anschaulich gestaltet hat, wie ihm die Teilnehmer ausnahmslos versichert haben. Die im Unterricht erworbenen Kenntnisse sind nicht nur für den Dienst bei der Feuerwehr aktuell, sie helfen auch in privaten Situationen, so der Kommandant weiter. Sein Dank galt auch den Kursteilnehmern, die ja die Freizeit von zwei Wochenenden der guten  Sache der Feuerwehr geopfert haben.