Hohenberger Burgweihnacht

Dieser kleine, heimelige Weihnachtsmarkt im Schatten der mittelalterlichen Burgmauer lockte wieder zahlreiche Gäste aus Nah und Fern in die Grenzstadt.

Die "Hohbercha Feierwehrkapelln" (Kapelle der Feuerwehr Hohenberg) stimmte unterm Tannenbaum bei der Hohenberger Burgweihnacht mit bekannten Weisen auf die "staade Zeit" ein.


Danke

sagte der Veranstalter des Neuhauser Wintermarktes, Herr Thomas Rucker,  der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg für ihre tatkräftige Unterstützung und überreichte an Kommandant Klaus Hoffmann und Ersten Bürgermeister Jürgen Hofmann einen Spezial-Feuerlöscher.

Die "Hohbercha Feierwehrkapelln" umrahmt musikalisch den Wintermarkt des Hohenberger Ortsteils Neuhaus.


Der Sieger jubelt (rechts) und der Vorstand freut sich mit ihm.
 

Ranglisten-Karter

Um den nebenstehenden Wanderpokal spielten sechs Partien am 18. November 2016 beim internen Schafkopfturnier der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg. Nach drei Stunden heißen Kampfes standen die Gewinner fest.

Vorsitzender Siegfried Paulus und Kommandant Klaus Hoffmann überreichten den Pokal und die Siegerpreise an die erfolgreichen Spieler: Sieger und Gewinner des Wanderpokals: Klaus Meiner. Auf den zweiten Rang brachte es Horst Übler und Dritter wurde Joachim Preckel. Den Trostpreis bekam Daniel Preckel überreicht.


Kirwa-Tanz der Feuerwehr

Am vergangenen Samstag wurde die Tradition des In-die-Kirwa-Tanzens in Hohenberg an der Eger fortgesetzt. Das Organisationsteam der Freiwilligen Feuerwehr um Feuerwehrfrau Anne Übler hatte die Stadthalle zum Kirwa-Tanz dekoriert und zum Tanzlokal umfunktioniert. Mit „Party-Fieber“ war eine erstklassige Band engagiert, deren Repertoire über die unterschiedlichsten Musikrichtungen gestreut ist. Mit zünftiger Volksmusik, Ballermann-Ohrwürmern, Rockhits oder Stücken aus den aktuellen Charts lockte sie die Gäste auf die Tanzfläche oder animierte sie zum Schunkeln. Bis in die frühen Morgenstunden schwangen die Unentwegtesten das Tanzbein, sodass der eine oder andere freiwillige Helfer der Feuerwehr heute, als die Stadthalle gesäubert und die Dekoration wieder zurückgebaut wurde, doch einen etwas angeschlagenen Eindruck machte.

Die Freiwillige Feuerwehr organisierte und führte diesen Kirchweihtanz durch, um das gesellschaftliche Leben in der Stadt zu bereichern. Sie zeigt damit, dass sie nicht nur für Löschen, Retten Bergen und Schützen da ist, sondern sich auch für eine lebendige Stadt Hohenberg einsetzt. Den Organisatoren und allen Helfern gebührt ein großes Dankeschön für diesen zünftigen Abend. 


 

 

Feuerwehr kegelt mit

Bei den Hohenberger Stadtmeisterschaften in Arzberg kegelte auch eine Mannschaft unserer Freiwilligen Feuerwehr mit. Die Dame und die Herren kamen mit 602 Holz beim Wettbewerb der Hobbykegler auf die Broncestufe des Treppchens.  

Am Kirchweih-Samstag fand die Siegerehrung statt. Der Schirmherr, Zweiter Bürgermeister Christian Paulus und der Vorsitzende des Hohenberger Kegelvereins Rainer Böttner überreichten Pokale und kleine Zugaben an die Sieger.

Zu diesem 3. Platz unsere Gratulation.

 

 


Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann begrüt die Gäste zum Festakt.
MdL Inge Aures bei der Festrede

Tag der Deutschen Einheit

Der Erste Bürgermeister der Stadt Hohenberg a.d. Eger konnte trotz des schlechten Wetters zahlreiche Gäste zum Festakt des Tages der Deutschen Einheit unter der Friedenseiche begrüßen.  Für die Festrede konnte heuer die Landtagsvizepräsidentin MdL Inge Aures gewonnen werden. Von der Pfarrgemeinschaft Arzberg-Schrinding-Thiersheim interpretierte Pfarrer Stefan Prunhuber die Vorgänge zur Wiedervereinigung aus christlicher Sicht. 

Die Abordnung unserer Feuerwehr unter Führung des Ersten Kommandanten Klaus Hoffmann und des Zweiten Kommandanten Florian Korb begleitete Ehrenkreisbrandmeister Karl Fürbringer.

Wie schon im letzten Jahr umrahmte unsere „Hohbercha Feierwehrkapelln“ musikalisch den Festakt. 



Standkonzert am Burgplatz
Hohbercha Feierwehrkapelln" im Festzelt
Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann zapft an
"Hendsemer Herolde" der Fanfarenzug aus Heidelberg
Auftritt der FFW-Hohenberg im Festzelt
Alle Akteure
 

Hohenberger Wiesenfest

Wie seit Jahren schon Tradition, wird am Wiesenfest-Samstag der amtierende Schützenkönig  am Burgplatz mit einem Ehrensalut der Schützen  empfangen.  Die Türme und Mauern der mittelalterlichen Burg geben dazu die passende Kulisse. Bis zum Eintreffen des Schützenkönigs unterhielt die „Hohbercha Feierwehrkapelln“, diesmal in ihrer neuen Uniform,  die wartenden Zuschauer. Auch der Fanfarenzug „Hendsemer Herolde“  aus Heidelberg ehrte den Schützenkönig mit Pauken und Trompeten. Nachdem der dreifache donnernde Salut aus den schweren  Böllerbüchsen zu Ehren des amtierenden Schützenkönigs verklungen war, formierte sich der Zug zum Einmarsch auf den Festplatz, wo die Proklamation des neuen Schützenkönigs stattfindet. Die „Hohbercha Feierwehrkapelln“ und die „Hendsemer Herolde“ spielten im Festzelt nochmals zünftig auf, bevor  der neue Schützenkönig dem Publikum vorgestellt wurde.

Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann begrüßte die zahlreichen Gäste. Ehe er das erste Fass Bier anzapfte, ehrte er Matthias Haunschild für seinen vierzigsten Aufenthalt in Hohenberg und überreichte ihm eine Urkunde und ein Geschenk. Dann  zapfte er, assistiert vom Braumeister und einigen Stadträten, das süffige Festbier an.

Der Wiesenfest-Samstag wird seit mehreren Jahren von den Vereinen gestaltet. Die Mädchen von  „Rot-Weiß-Schirnding“, der Faschingsabteilung des TSV Schirnding, tanzten gekonnt und funktonierten Gymnastikbälle zu Perkussionsgeräten um. Die weibliche und männliche Jugend des TV Hohenberg hielt die Zuschauer mit waghalsigen Sprüngen in Atem. Danach traten die Linedancer „Neptuneers“ auf und kamen nicht ohne Zugabe von der Bühne. Die „Dancing Girls“ Sandra, Jessy und Yvonne begeisterten mit einer modernen Tanzeinlage. Der Fanfarenzug „Hendsemer Herolde“ aus Heidelberg interpretierte gekonnt Schlager in einer für einen Fanfarenzug angepassten Weise. Das Publikum forderte mehrere  Zugaben.  Zwei Tänzerinnen, Ela und Kahira, versetzten die Zuschauer mit ihrem orientalischen Tanz in die zauberhafte Welt des Morgenlandes.

Nach einem längeren Bühnenumbau führten vier Protagonisten vor einem dunklen Vorhang  einen Volkstanz auf. Nach einem kurzen Kostümwechsel, den die Trainerin Martina Schacht unterstütze, zeigten die  Darsteller einen Kasatschok und nach einem weiteren Kostümwechsel steppten die Tänzer gekonnt auf den Zehenspitzen in klassischer Ballettmanier. Zum Abschluss gab das Quartett mit Trompete, Pauke, Zugposaune und kleiner Trommel ein kleines Standkonzert. Das Quartett war eigentlich ein Oktett: Kopf,  Körper und Füße, eigentlich die Arme und Hände, waren von den   sichtbaren Spielern, dargestellt von Lisa Hoffmann, Robert Chlup, Tanja Chlup und Florian Korb. Mit den  Händen  gestikulierten die hinter dem Vorhang verborgenen Compagnons: Thomas Jobst, Klaus Hoffmann, Reinhold Klarner und Daniel Preckel.  Diese Vorstellung war sicherlich einer der  Höhepunkte   des Abends, der gekonnt und pointiert von DJ Harald Max moderiert wurde.  Als gegen Mitternacht DJ Harald das Ende des Programms verkündete, waren sich die Gäste einig: sie hatten einen kurzweiligen und abwechslungsreichen Abend erlebt.

Wieder einmal zeigte unsere Feuerwehr, dass sie neben ihren Hauptaufgaben,  Retten,  Bergen, Löschen, Schützen,  auch keine Mühen scheut, um  zum gesellschaftlichen Leben der Stadt beizutragen.


 

 


Sie sorgten sich um das leibliche Wohl der Besucher
 

Tag der offenen Tür

Am Samstag hat die Freiwillige Hohenberg an der Eger zu einem „Kaffeekränzchen“ ins Feuerwehrhaus eingeladen. Man wollte damit einmal insbesondere die Damenwelt ansprechen und ihnen die Aufgaben und die Einsatzmöglichkeiten ihrer Feuerwehr in zwangloser Atmosphäre erklären und aufzeigen. Natürlich waren auch Männer willkommen.

Am Vormittag hatten die Aktiven der Feuerwehr die Einsatzfahrzeuge nochmals gewaschen, gewienert und auf Hochglanz poliert. Man wollte den Besuchern die Fahrzeuge in einem optisch einwandfreien Zustand präsentieren. Ebenso wurden die Umkleideräume, die Werkstatt und sonstigen Räumlichkeiten zum Vorzeigen vorbereitet.

Schon vor dem offiziellen Termin war der Unterrichtsraum, der von fleißigen Helferinnen kurzerhand zu einer gemütlichen Kaffeestube umfunktioniert worden war, gut besetzt. In zwanglosen Gesprächen konnten sich die überwiegend weiblichen Besucher bei Kaffee und Kuchen bei den anwesenden Feuerwehrfrauen und Floriansjüngern  über die Ausbildung, Aufgaben und Nachwuchsarbeit der Feuerwehr informieren. Das weit gefächerte Aufgabenspektrum der Feuerwehr kann kurz, aber treffend mit den Worten Löschen, Retten, Bergen und Schützen umschrieben werden. So erfuhr man, dass Kommandant Klaus Hoffmann in der aktiven „Mann“-schaft elf Frauen und 32 Männer für einen Einsatz zur Verfügung stehen. Vier der Aktiven haben die Qualifikation zum Zugführer und zehn zum Gruppenführer.  Stolz ist man auf die 19 Atemschutzträger, die zwei Rettungsassistenten, einen Rettungssanitäter und einen Sanitäter. Auch auf die Nachwuchsarbeit kann die Wehr stolz sein: in der Jugendfeuerwehr bildet Oberlöschmeister Thomas Jobst  zurzeit 19 Mädchen und Jungen aus und bei den Löschzwergen, der Kinderfeuerwehr,  werden von der Leiterin Heike Übler und ihrem Team 20 Kinder von sechs bis zwölf Jahren betreut.

Unter kompetenter Führung konnte man das Feuerwehrhaus und die Fahrzeughalle sowie die Fahrzeuge und Ausrüstung besichtigen. Erstaunt waren dann die Besucher doch als ihnen Oberlöschmeister Harald Max erklärte und vorführte, wie sich die Tore bei einem Alarm selbstständig öffnen und die Absaugvorrichtungen für Abgas automatisch bei der Ausfahrt aus der Halle von den Auspuffanlagen der Fahrzeuge  abgestreift werden.

Die Verantwortlichen der Veranstaltung, allen voran Vorsitzender Siegfried Paulus, waren mit dem Ergebnis der Veranstaltung äußerst zufrieden und denken, dass sie mit diesem „Kaffeekränzchen“ das Wirken einer Feuerwehr und besonders das der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg  ihren hier vornehmlich den weiblichen Bürgern näher bringen und besseres Verständnis für die Belange der Feuerwehr erreichen konnten.


Kommandant Hoffmann begrüßt die Familien
Grußworte des Bürgermeisters Jürgen Hoffmann
Auch die Jüngsten fühlen sich bei der Feuerwehr wohl

Feuerwehr verteilt Rauchmelder

Hohenberg a.d. Eger: Im Rahmen der Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ verteilten Kommandant Klaus Hoffmann und Bürgermeister Jürgen Hoffmann Rauchmelder an Familien, in denen 2015 ein Kind geboren wurde.

Kommandant Klaus Hoffmann begrüßte im Schulungsraum der Feuerwehr  vier Familien zur Aktion „Rauchmelder retten leben“. Eingeladen waren Familien, in denen im Jahr 2015 ein Kind geboren wurde. Zunächst wies Hoffmann auf die seit 2013 bestehende Rauchmelder-Pflicht für Neubauten hin. Bestehende Wohnungen müssen bis spätestens 31. Dezember 2017 mit Rauchmeldern versehen sein. Demnach müssen Rauchmelder in Schlafräumen, in Kinderzimmern und in Fluren, die zu solchen Räumen führen installiert sein. Anhand einer Präsentation verdeutlichte er,  warum Rauchmelder so wichtig sind. Jährlich sterben etwa 400 Menschen bei Bränden, die Mehrzahl in Privathaushalten. Dem giftigen Brandrauch fallen die meisten Menschen, nämlich siebzig Prozent, in der Nacht zum Opfer. Schon nach wenigen Minuten erreichen die bei Bränden freigesetzten Gase lebensbedrohliche  Konzentrationen und da sie meist geruchlos sind, werden sie im Schlaf auch nicht wahrgenommen.  Bereits zwei bis drei tiefe Atemzüge mit Brandrauch können tödlich sein. Der schrille Ton eines Rauchmelders warnt auch im Schlaf rechtzeitig und wird so zum Lebensretter.   „Wichtig bleibt natürlich auch, dass man Brände überhaupt vermeidet.“  Und mit Blick auf die Jüngsten schloss er seinen Vortrag mit dem Rat:  „Machen Sie Ihre Kinder auf Brandgefahren aufmerksam und lernen Sie ihnen rechtzeitig den Umgang mit Feuer.“

Bürgermeister Jürgen Hoffmann begrüßte ebenfalls die Familien und bedankte sich bei der  Firma Godeck-Rucker aus Marktredwitz, die dankenswerter Weise die Rauchmelder  für diesen guten Zweck der Stadt Hohenberg gespendet hat. Nachdem Bürgermeister und Kommandant die Rauchmelder verteilt hatten, konnten sich die  Gäste  bei Kaffee und Kuchen  noch intensiver informieren.


Kinderfasching 2016

Der "Ballsaal" wird vorbereitet
Für alle Fälle gerüstet
Bin ich nicht der Schönste?
Wikinger trifft auf Freibeuter
Das Wettessen kann beginnen
Esser in Aktion
Es war ganz gut
zwei liebe Hexen
Polonaise
Der Discjockey wird umgarnt
Besprechung der Betreuer (von links) Jugendwart Thomas Jobst, Jessica Hoffammn Nina Krauß, Lina Köll
kampfbereiter Pirat

Kinderfasching der Feuerwehr

Einen abwechslungsreichen Nachmittag mit unterhaltsamen Spielen erlebten die maskierten Kinder und ihre Eltern, die überwiegend auch faschingsmäßig gekleidet waren, im zum Ballsaal umfunktionierten Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr.

Zahlreiche helfende Hände der Aktiven und der Jugendfeuerwehr haben schon am Vormittag die Fahrzeughalle mit Girlanden geschmückt und Sitzgelegenheiten für Eltern und Kinder aufgestellt.

Pünktlich um 14:00 Uhr eröffnete Discjockey „Harald“, Löschmeister Harald Max, im gut besuchten „Ballsaal“ das Musikprogramm. Viele maskierte Kinder waren gekommen und erfreulich war, dass auch viele der Eltern sich faschingsmäßig ausstaffiert hatten. Bald wimmelte es auf der Tanzfläche von Prinzessinnen, Seeräubern, Wikingern, Hexen, Hasen, Tauchern und anderen interessanten Masken. Während Feuerwehrfrau Lisa Hoffmann mit ihren Helferinnen Nina Krauß, Jessica Hoffmann und Lina Köll mit allerlei Spielen für Kurzweil und Abwechslung bei den Kindern sorgten, konnten sich die Eltern entweder beim Zuschauen oder auch im Kaffeestübchen entspannen.

Ob bei der Reise nach Jerusalem oder dem Eierrennen, die Kinder waren mit Begeisterung dabei. Viel Spaß bereitete den Kindern auch das „Löschwagen“-Rennen. Jeweils zwei Kinder traten gegeneinander an. Sie mussten ein Spielzeugauto, das an einer Schnur befestigt war, über eine Strecke ziehen. Nur durch Aufwickeln der Schur auf ein Holzstäbchen durfte das Fahrzeug bewegt werden.

Eine besondere Gaudi war das „Schaumgebäck-Essen“. Die Kinder mussten ein Schaumgebäck ohne Zuhilfenahme der Hände essen. Dass dabei die Mundpartie und teils das ganze Gesicht mehr oder weniger „eingecremt“ wurde, war dabei nicht zu vermeiden.

Es war schon schwierig für die Jury, bestehend aus dem Betreuerteam um Lisa Hoffmann und unterstützt von Kommandant Klaus Hoffmann und dem Jugendwart Oberlöschmeister Thomas Jobst, zum Abschluss aus den vielen, sehr ansprechenden Masken, die sich der Maskenprämierung stellten, die besten auszuwählen.

Mit dieser für die Kinder erlebnisreichen Faschingsveranstaltung haben die Feuerwehrfrauen und -männer gezeigt, dass sie nicht nur im Löschen, Schützen, Retten und Bergen Spezialisten sind, sie sind auch Experten in der Unterhaltung.


Vortand Siegfried Paulus begrüßt die Gäste
"Hohbercha Feierwehrkapelln" spielt zur Eröffnung der Versammlung
Kommandant Klaus Hoffmann berichtet von Einsätzen und Ausbildung
Die Feuerwehrjugend ist stark vertreten
Erster Bürgermeister der Stadt Hohenberg, Jürgen Hoffmann, bei seinem Grußwort
Zweiter Bürgermeister Karel Halla von der tschechischen Nachbargemeinde Liba spricht auf deutsch zur Versammlung

Jahreshauptversammlung

Der Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr, Siegfried Paulus,  begrüßte im vollbesetzten Saal der Vereinsgaststätte des FC Hohenberg „Haidhölz’l“ Ehrenmitglieder, Mitglieder und Gäste zur Jahreshauptversammlung 2016.  Besonders willkommen hieß er Ehrenkommandant Erwin Zeitler und den Ehrenvorsitzenden Alfred Schricker. Neben dem  Ersten Bürgermeister der Stadt Hohenberg, Jürgen Hoffmann, und den Stadträten hieß  er auch die Gäste  aus dem tschechischen Liba (Liebenstein), Bürgermeister Miloš Vondrášek und den 2. Bürgermeister Karel Halla sowie eine Feuerwehrabordnung   willkommen.

„Mit Ihrem Besuch zeigen sie die Verbundenheit mit unserer  Wehr“, dankte Paulus den Führungsdienstgraden der Kreisfeuerwehr Wunsiedel, Kreisbrandinspektor Roland Renner, und den Kreisbrandmeistern Thomas Geipel und Marco Schacht sowie  Ehrenkreisbrandinspektor Egon Keiner und den Ehrenkreisbrandmeistern Karl Fürbringer und Heinz Bauer  für ihr Kommen. Kreisbrandrat Wieland Schletz und Kreisbrandinspektor Armin Welzel ließen sich entschuldigen.

Nachdem die Versammlung der verstorbenen Kameraden gedacht hat, erstattete der Vorsitzende Bericht über die Aktivitäten des Feuerwehrvereins und eine erfreuliche  Mitgliederentwicklung. Ein besonderes gesellschaftliches und kameradschaftliches Erlebnis war wohl die Fahrt zur niederösterreichischen  Partnerfeuerwehr nach Hohenberg a.d. Traisen im April. Dort feierte man anlässlich des Florianifestes das 140-jährige Bestandsjubiläum und 30 Jahre Feuerwehr-Partnerschaft. Die dort genossene Gastfreundschaft wird man lange in Erinnerung behalten und sie hat sicher sicher auch die freundschaftlichen Beziehungen vertieft.  Ein weiteres Highlight war der von Feuerwehrfrau Anne Übler organisierte  „Kirwa-Tanz“. War es doch seit Jahren wieder einmal, dass in Hohenberg zur Kirchweih eine Tanzveranstaltung angeboten wurde.  

Leider war der Tod von drei Mitgliedern zu beklagen, die jahrzehntelang der Feuerwehr eng verbunden waren. Diesem Verlust stehen neun Neuzugänge gegenüber, so dass der Mitgliederstand dennoch eine erfreuliche Entwicklung zeigt und mit  259 Vereinsmitgliedern einen neuen Höchststand erreicht hat. 43 Frauen und Männer leisten aktiven Dienst, Die Jugendfeuerwehr zählt 16 Jugendliche und in der Kinderfeuerwehr treffen sich 20 Löschzwerge. 54 Passive, das sind ehemalige Dienstleistende, und 110 fördernde Mitglieder unterstützen den Verein. Erwin Zeitler ist Ehrenkommandant. Er ist der Kommandant mit der längsten Dienstzeit von 25 Jahren in der Geschichte der Feuerwehr Hohenbergs. Alfred Schricker ist Ehrenvorsitzender. Weitere neun Ehrenmitglieder und fünf Kinder unter sechs Jahren vervollständigen die Mitgliederzahl.

Kommandant Klaus Hoffmann berichtet, dass seine Floriansjünger 32-mal zu technischen Hilfeleistungen gerufen wurden und sie mussten 16 Brände löschen. Mit acht sonstigen  Einsätzen mussten sie insgesamt 56-mal ausrücken. Weiter erläuterte er die für die Aus- und Fortbildung sowie die Wartung der Ausrüstung aufgewendeten Stunden.

Mit elf weiblichen und 32 männlichen Aktiven verfügt Hohenberg über eine gut ausgebildete Einsatzmannschaft. Hinzu kommen noch 16 Jugendliche. Vier Aktive haben die Qualifikation zum Zugführer und 10 zum Gruppenführer. Mit 19 Atemschutzträgern, 2 Rettungsassistenten, einem Rettungssanitäter und zwei Sanitätern verfügt die Wehr über gut ausgebildete Spezialisten. Dass Fahrzeuge und Gerät immer einsatzbereit sind, dafür dankte der Kommandant dem Gerätewart Harald Übler und den Vertretern Gernot Rotart und Marcel Wild. Für die Sicherheit der Atemschutzgeräte sorgen die Löschmeister Christian Tschöpel und Ralf Wohlrab.

Das in die Jahre gekommene Löschfahrzeug 16/12, es steht nun 25 Jahre im Dienst. Aufgrund der bei den Löscheinsätzen gemachten Erfahrungen und zum Schutz der ansässigen Betriebe, wie die Chenille Weberei Feiler und der Porzellanmanufaktur Dibbern sowie dem Ortskern, der Jugendherberge und der ökologischen Bildungsstätte, die in der Burg untergebracht sind und der zukünftigen Seniorenresidenz durch ein HLF20 ersetzt werden, so der Beschluss des Stadtrats.  Als unverständlich und nicht nachvollziehbar, nicht nur für die Feuerwehr, kritisierte der Kommandant die negative Stellungnahme des Kreisbrandrats.

Kassier Neuerer konnte, dank der Spenden und der Einnahmen aus Veranstaltungen, insbesondere des  Kirchweihtanzes, einen finanziell günstigen Kassenstand melden. 

Die „Hohbercha Feierwehrkapell’n“, berichtete Tanja Chlup, trat bei 17 internen und öffentlichen Veranstaltungen  auf.  Dank großzügiger Spenden konnte man auch einen Satz Noten anschaffen.

Die sieben Mädels und neun Jungs verwendeten viel Freizeit für Ausbildung und Prüfungen, lobte Jugendwart Thomas Jobst seine Jugendwehr. Er freute sich, dass seine Jugendlichen in  überörtlichen Wissenstests  so gut abgeschnitten haben und die Leistungsspange erreichen konnten. Attraktive  Freizeiten und Ausflüge  lockerten die Ausbildung auf.

Spielerisch werden die Jüngsten der Feuerwehr von ihrer Leiterin Heike Übler und ihrem Team mit den Aufgaben einer Feuerwehr vertraut gemacht.  

Vorsitzender Paulus und Kommandant Hoffmann lobten die engagierte Nachwuchsarbeit in der Jugend- und der Kinderfeuerwehr.

Kommandant Hoffmann beförderte die zwei neuen Gruppenführer Robert Chlup und Daniel Preckel und ernannte zur neuen Frauenbeauftragten Feuerwehrfrau Anne Übler. Langjährig dienenden Aktiven überreichte er zum Dank für ihr Engagement die entsprechende Ärmelspange. Mehre passive und fördernde Mitglieder wurden für ihre vieljährige Treue zur Feuerwehr geehrt, und zwei davon zum Ehrenmitglied ernannt .

  

Grußworte

Bürgermeister Jürgen Hoffmann zeigte sich stolz auf „seine Wehr“, lobte deren Engagement, hob  insbesondere die Arbeit in der Jugend- und Kinderfeuerwehr hervor und übergab eine Spende für die Nachwuchsarbeit. Er stellte die Ausgaben der Stadt für die Feuerwehr vor und bedauerte die ablehnende Haltung des Kreisbrandrates zur beschlossenen Beschaffung eines HLF20 mit: „Wenn es zum Beispiel im Kinderhaus brennt,   möchte ich nicht wissen was passiert, wenn etwas passiert und es ist für einen Erstangriff zu wenig Wasser da?“

In seinem Grußwort lobte KBI Renner den Ausbildungsstand und Ausbildungswillen der Hohenberger Wehr. Er wünschte allen Aktiven, dass sie wohlbehalten von ihren Einsätzen zurückkehren mögen.

Zweiter Bürgermeister Karel Halla aus der tschechischen Nachbargemeinde Liba (Liebenstein) bedankte sich in deutscher Sprache für die gute Zusammenarbeit über die Grenze hinweg und lobte die freundschaftlichen Beziehungen der Gemeinden und der Wehren.

Bevor er die Sitzung schloss, dankte Vorsitzender Paulus der Stadt Hohenberg, den Betrieben und allen Gönnern, die sich für die Belange der Feuerwehr einsetzen und sie unterstützen.  Er ging nochmals mit mit kritischen Worten auf die ablehnende Stellungnahme des Kreisbrandrates zur Beschaffung eines HLF20 ein.