Das Helferteam
Jugend singt
Ein Weihnachtsgedicht für den Engel
Als Vertreter des überlasteten Nikolaus, ein reizender Engel
Ein musikbegabter Kommandant

Es weihnachtet

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hohenberg a.d. Eger beschloss das Jahr 2017 mit einer Weihnachtsfeier im Feuerwehrgerätehaus. Oberfeuerwehrfrau Anne Übler hat, wie schon die Jahre zuvor, wieder ein Feuerwehr-Weihnachtsmotiv auf die Tafel gemalt. Vorstand Siegfried Paulus hieß zahlreiche aktive, passive und fördernde Mitglieder im Schulungsraum zu einer besinnlichen und geselligen Weihnachtsfeier willkommen. Sein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern. Erfreut war er auch, dass die komplette Jugendfeuerwehr zur Feier erschienen ist. Mit einem weihnachtlichen Lied, gekonnt auf dem Schifferklavier gespielt, stimmte Hermann Paulus die Anwesenden auf die Feier ein. Nachdem sich Vorstand Paulus bei allen Helfern, die zum Gelingen dieses kameradschaftlichen Beisammenseins beigetragen haben und noch beitragen, bedankt hatte, trug er eine zum Nachdenken anregende Weihnachtsgeschichte vor. Danach sangen alle Gäste gemeinsam, begleitet vom Schifferklavier, einige Weihnachtlieder. Im Anschluss las Zweiter Kommandant Florian Korb eine eher lustige Weihnachtsgeschichte vor und danach lauschten die Gäste dem „we wish you a merry christmas“, vorgetragen von der Jugendfeuerwehr. Ein Jungfeuerwehrler trug  ein Weihnachtsgedicht vor und die überraschten Gäste belhntenden freien Vortrag mit großem Applaus.

Den überlasteten Nikolaus vertrat auf dieser Feier ein Engel, der dann aus seinem „Goldenen Buch“ Notizen über Einsätze, Ereignisse und Geschehnisse im Feuerwehrjahr 2017 in Versform vortrug. Auch über den Kommandanten wusste der Himmelsbote einiges zu berichten, was bei seinen Frauen und Männern zu einem mehr oder weniger offenen Schmunzeln führte.

Kommandant Klaus Hoffmann bewies seine musikalischen Qualitäten, als er zusammen mit dem „Chor der Jugendfeuerwehr“ mit einem lustigen Lied die Anwesenden unterhielt und danach mit einem Sologesangsvortrag die Gäste überraschte.

„Mit dieser Weihnachtsfeier“, so Siegfried Paulus, „wollen wir wieder ein arbeitsintensives Jahr beschließen und mit Zuversicht und kameradschaftlicher Verbundenheit in das kommende Jahr 2018 gehen.“


Kommandant,"Chefkoch" und der erfolgreiche Jäger bei der Übergabe
Das "Säule" wird fachmännisch zerlegt

Wildschwein für die Feuerwehr

Der Feuerwehrkamerad legte erfolgreich die Prüfung für den Jagdschein ab. Den ersten Abschuss, einen Wildschweinfrischling, spendete er seinen Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr. Der "Chefkoch" der Feuerwehr zerlegte  das Schweinchen fachgerecht. Der Spender und Kommandant Hoffmann sind sich einig, dass sie mit allen Kameradinnen und Kameraden den passenden Termin  für ein Wildschweinessen  noch finden werden.

Der begehrte Wanderpokal
Vorsitzender Siegfried Paulus und die Platzierten Michael Kern, Lothar Reul und Hubert Dorschner

Ranglisten-Karter

Mit Humor und Leidenschaft karteten am 17. November 2017 sechs Partien um den porzellanenen Wanderpokal der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg. Dieser „Ranglisten-Karter“ wird als internes Schafkopfturnier ausgetragen und „fördert die Kameradschaft und Verbundenheit in der Wehr“, wie Vorsitzender Siegfried Paulus bei der Begrüßung sagte und bedauerte, dass sich diesmal keine Frauen zum „Wettkampf“ angemeldet haben.

Nach mehr als drei Stunden „nervenzehrenden“ Spiels wurde abgerechnet. Dem Sieger, Lothar Reul, überreichte Paulus den Wanderpokal. Zweiter wurde Hubert Dorschner und den dritten Rang erspielte sich Michael Kern. Die drei Gewinner bekamen einen Geld- und einen Sachpreis. An Horst Übler ging der Trostpreis: ein nervenstärkendes Getränk und ein Satz Spielkarten zum Üben.


Gäste von der Partnerfeuerwehr aus dem niederösterreichischen Hohenberg/Traisen
 

Kirwa-Tanz der Feuerwehr 

Die Freiwillige Feuerwehr Hohenberg hält eine lange Tanz-Tradition aufrecht und engagierte für den heurigen Kirchweihtanz die bekannte Band „Geile Zeit“. Sogar aus Niederösterreich waren Gäste angereist.

Auch 2017 wurde am Kirchweih-Samstag die Tradition des In-die-Kirwa-Tanzens in Hohenberg an der Eger fortgesetzt. Doch bis es soweit war, musste noch viel Arbeit geleistet werden. Die Organisatoren der Freiwilligen Feuerwehr hatten schon am Freitag mit vielen fleißigen Helfern die Stadthalle herbstlich dekoriert und für den Kirwa-Tanz zum Tanzlokal umfunktioniert. Mit „Geile Zeit“ war eine hochklassige Band engagiert, deren Repertoire über die unterschiedlichsten Musikrichtungen gestreut ist. Mit zünftigen Ohrwürmern, Rockhits, Volksmusik oder Stücken aus den aktuellen Charts lockte sie die Gäste auf die Tanzfläche oder animierte sie zum Schunkeln. Mit Freude begrüßten die Veranstalter eine junge Abordnung aus dem niederösterreichischen Hohenberg a.d. Traisen von der dortigen Partnerfeuerwehr.  Für das leibliche Wohl der Besucher sorgte eine engagiertes Team aus den Reihen der Feuerwehraktiven. Bis in die frühen Morgenstunden schwangen die Unentwegtesten das Tanzbein. „Man muss der Feuerwehr danken, dass sie so eine Veranstaltung auf die Beine stellt“, meinte eine Besucherin. Das Publikum war einhellig der Meinung, der „Kirwa-Tanz“ sollte auch nächstes Jahr wieder stattfinden. Die Feuerwehr hat wieder einmal bewiesen, dass sie neben Schützen, Löschen, Retten und Bergen auch für das gesellschaftliche Leben in Hohenberg ihren Beitrag leistet.


Informationsbesuch bei der Feuerwehr

Der CSU Ortsverband Hohenberg informierte sich am Mittwoch, 04. Oktober 2017 über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg. In der Fahrzeughalle begrüßte der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Siegfried Paulus die CSU-Mitglieder. Stellvertretender Kommandant Florian Korb stellte anhand der Schlagworte  Löschen, Schützen, Retten und Bergen  die Arbeit der  Feuerwehr vor. Anschließend moderierte er gekonnt und verständlich die Vorführungen. Feuerwehrausbilder Christian Tschöpel und Gruppenführer Daniel Preckel  zeigten den interessierten Zuschauern, wie mit den aus Spenden angeschafften Stützen ein auf der Seite liegender Pkw stabilisiert wird, um gefahrlos die verunfallten Insassen retten zu können.

Mit den ebenfalls aus Spenden angeschafften Türöffnungssatz führte Ausbilder Tschöpel  vor, wie mit den Spezialwerkzeugen eine versperrte massive Tür ohne größeren Schaden in kurzer Zeit geöffnet werden kann. Meist war es bei Sicherheitsschlössern nötig, damit der Rettungsdienst zu den eingeschlossenen hilflosen Personen  kommen konnte, die Tür einzutreten und dabei mehr oder weniger stark zu beschädigen. Mit diesem Werkzeug wird nur der Schließzylinder zerstört und das Türblatt sowie die Zargen bleiben unversehrt. 

Dies waren nur zwei praktische Beispiele dafür, wie mit sinnvollen Ergänzungen der Ausrüstung schnelle und sichere Hilfe für in Not geratene Mitbürger geleistet werden kann. Eine weitere vernünftige Anschaffung ist ein Sonderfahrzeug, ein geländegängiges Quad mit spezieller Feuerwehrausrüstung. Mit dem mit Rettungs- und Löschgerät ausgestatteten Fahrzeug kann auch in unwegsames Waldgelände, wohin die großen Einsatzfahrzeuge nicht fahren können, schnell  Hilfe gebracht werden. So wird die Zeit überbrückt, bis größeres Hilfsgerät herangeschafft werden kann und Schlauchleitungen verlegt werden können. Auch hier kann das Quad z.B. als Zugmaschine für die Schlauchhaspel wertvolle Dienste leisten.

Der  Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Hohenberg Werner Göhlert überreichte an Vorstand Siegfried Paulus eine Spende von 600 Euro zur Finanzierung dieses Quads. Ebenfalls positiv äußerte sich Stadtrat Andreas Übler und Inhaber des gleichnamigen Maklerbüros und spendete ebenfalls 500 Euro. Zweiter Bürgermeister Christian Paulus meinte: „ Zu einer guten Wehr, gehört auch eine gute Ausrüstung, damit sie gezielt und effektiv helfen kann .“ Im Namen des Kommandanten Klaus Hoffmann, der aus beruflichen Gründen heute nicht anwesend sein konnte, und der gesamten Wehr bedankte sich Vorsitzender Siegfried Paulus für die großzügigen Spenden.  „ Dies zeigt die Verbundenheit der Bürger mit ihrer Wehr und wir werden die Spenden nur zu sinnvollen Ergänzungsanschaffungen verwenden,“ versicherte er.

Im Schulungsraum der Feuerwehr ließen sich die Mitglieder der Ortsgruppe weiter über die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr informieren.  Sie konnten sich überzeugen, dass Hohenbergs Feuerwehr gut ausgebildet ist und dass sich die Bürger  auf ihre Wehr verlassen können.


Tag der Deutschen Einheit

In Hohenberg  a.d. Eger  wich man heuer wegen des schlechten Wetters in die Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr aus. Aktive der Feuerwehr hatten kurzfristig die Fahrzeughalle zu einem ansprechenden Veranstaltungsraum hergerichtet.

Die „Hohbercha Feierwehrkapelln“ begrüßte die Gäste mit dem Anlass entsprechender Blasmusik. Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann konnte eine große Anzahl von Gästen willkommen heißen.  „Für diese in kürzester Zeit geleistete Arbeit und dafür, dass trotzdem noch so viele von Euch in Uniform hier teilnehmen, spreche ich den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr meine Anerkennung aus.“ , bedankte sich Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann für diesen „schnellen und außergewöhnlichen Einsatz“. Als Festredner sprach Landtagsabgeordneter Martin Schöffel zum Auditorium. Frau Pfarrerin Cordula Chamrad und Pfarrvikar Elias Unegbu erbaten gemeinsam Gottes Segen für eine freie und demokratische Welt.

Nach der Deutschlandhymne bedankte sich Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann nochmals bei den Rednern für ihre Beiträge, den Gästen für ihre Teilnahme, der  Feuerwehrkapelle für die hervorragende musikalische Umrahmung. Mit dem Wunsch, man möge einen ruhigen Feiertag erleben, beendete er die Veranstaltung.


Brandschutzaufklärung – Rauchmelder retten Leben

Der Vorsitzende des VdK Hohenberg, Bernd Amann, fragte beim Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr nach, ob er , nachdem ja Ende des Jahres Rauchmelder auch in Bayern Pflicht werden, zu diesem Thema einen Vortrag halten könnte. Die Hans-Jürgen Wohlrab von der SPD Hohenberg schloss sich dieser Anfrage an. Gerne war Kommandant Klaus Hoffmann bereit, über dieses Thema zu referieren.

In Bayern müssen seit 2013 in Neubauten Rauchmelder eingebaut werden. Für Bestandswohnungen gilt eine Übergangsfrist, die am 31.12.2017 endet. D.h.  danach müssen alle Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Mindestens sollten dann in Kinder- und Schlafzimmern und in Fluren diese lebensrettenden Warner eingebaut sein.

Man habe bei einem Brand genügend Zeit sich in Sicherheit zu bringen, ist ein fataler Irrtum. Fünfzig Menschen verunglücken monatlich tödlich bei Bränden, die meisten in den eigenen vier Wänden. Zwei Drittel werden nachts im Schlaf überrascht und die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. „Bereits eine Lungenfüllung mit Brandrauch kann tödlich sein“ warnt Kommandant Hoffmann die Zuhörer und rät: „Ein Rauchmelder warnt sie rechtzeitig, auch wenn sie schlafen, und man kann sich in Sicherheit bringen.“

Bei Kaffee und Kuchen wurde nach dem Referat noch ausgiebig diskutiert und die Zuhörer waren einhellig der Meinung, dass dieser Vortrag bei ihnen die gefährlichen Irrtümer über Brandgefahren ausgeräumt und für sie Klarheit über die Einbaupflicht gebracht hat.


Vor dem Feiern ist Reinemachen angesagt
Die "Hobercha Feierwehrkapelln" spielt auf
herbstliche Tischdekoration
angeregtes Gespräch zwischen Ehrenvorsitzenden, Bürgermeister und Kommandant
 

Böhmische Musik bei bayerischer Feuerwehr

Einen musikalischen Hochgenuss konnten die Gäste des böhmischen Abends erleben, den die Freiwillige Feuerwehr Hohenberg am vergangenen Septemberwochenende veranstaltete. Die vereinseigene Kapelle, die „Hohbercha Feierwehrkapelln“ bot ein abwechslungsreiches musikalisches Programm.

Zu einem „böhmischen Abend“ hatte die Freiwillige Feuerwehr Hohenberg geladen. Kommandant Klaus Hoffmann begrüßte die Gäste in der zum Odeon umfunktionierten Fahrzeughalle. Er bedankte sich bei den Anwesenden für ihre Loyalität zu „ihrer Feuerwehr“, die sie durch ihre bisherige Spendenbereitschaft bewiesen haben. Er wünschte allen Gästen einen vergnüglichen und gemütlichen Abend mit der „Hohbercha Feierwehrkapelln“. Den erlebten die Besucher dann auch  und sie waren begeistert von den gekonnt gespielten Weisen der „Hohbercha Feierwehrkapelln“. Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann, der trotz eines gedrängten Terminkalenders gekommen war, meinte: „Ich bin selbst aktiver Feuerwehrmann und da werde ich doch eine Veranstaltung meiner Feuerwehr nicht versäumen.“ Und er genoss sichtlich mit seiner Gattin den böhmischen Abend.

Die Kapelle spielte ohne die sonst heute üblichen überdimensionierten Verstärker. Es war Musik live aus den Instrumenten. Das war angenehm für die Ohren. Wie schon in der Einladung angekündigt wurde vornehmlich böhmische Blasmusik interpretiert aber auch bayerische Stücke und Schlager aus vergangenen Jahren erklangen. Der Sound erinnerte irgendwie an die Musik des legendären Ernst Mosch, insbesondere dann, wenn Melodien aus dessen Repertoire vorgetragen wurden. Mit besonderem Applaus wurde der Gesangsauftritt von Kommandant Klaus Hoffmann mit seinem Lied vom „Henaauch“ belohnt. Der Text beschreibt in besonderer Weise die Leiden eines Menschen, den ein Hühnerauge an seiner großen Zehe quält.

Die Tische waren liebevoll mit Hopfendolden, Äpfeln, Hagebutten und Mehlbeeren herbstlich dekoriert. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Die  „Chefköche“ Horst Übler und Marcus Dierl hatten für die Gäste Gulasch und Semmelknödel vorbereitet. Feuerwehrdamen und Floriansjünger kümmerten sich als aufmerksames Serviceteam um die Besucher. Dass die fleißigen Helfer kurz vorher noch an einer Großübung in Arzberg teilgenommen hatten, tat ihrer Aufmerksamkeit und Freundlichkeit keinen Abbruch. Das Publikum war einhellig der Meinung, ausgezeichnete Musik gehört und einen vergnüglichen Abend erlebt zu haben, der unbedingt eine Fortsetzung erfahren sollte.


Hohbercha Feierwehrkapelln begrüßt den Schützenkönig mit Musik
Böllersalut für den Schützenkönig
Die Jugendfeuerwehr tanzt
Die "Schlümpfe" der Jugendfeurwehr
"Feierwehrkapelln" beim Weckruf
Pause für die Instrumente
Der Festzug kommt
Die neue Schützenkönigin
Festausklang: Die Kinder lassen ihre Luftballons steigen
Bürgermeister dirigiert Hohbercha Feierwehrkapelln
 

Hohenberger Wiesenfest

Traditionsgemäß feiert Hohenberg sein Heimatfest und Kinderfest, das Wiesenfest, am dritten Wochenende im Juli. Dir Feuerwehr beteiligt sich  am Vereinsabend mit Sketchen, hilft während des gesamten Festes beim Bedienen der Gäste und sichert die Festzüge am Samstag und Sonntag und den Auszug am Montag.

Den Samstagabend gestalten die Vereine. Auf dem Burgplatz wird der amtierende Schützenkönig mit Musik der „Hohbercha Feierwehrkapelln“ und Böllersalut der Schützen empfangen. Gemeinsam marschieren Schützen und Festgäste, angeführt von der Feuerwehrkapelle ins Festzelt, wo  zunächst der neue Schützenkönig proklamiert wird. Danach läuft ein buntes Programm ab: Die Faschingsgesellschaft Rot-Weiß Schirnding, der Turnverein Hohenberg, die Line-Dancers, und weitere diverse Gruppen sowie  die Feuerwehr treten mit Tanzvorführungen, Turnübungen und Sketchen auf. Heuer war unsere Jugendfeuerwehr mit Tanzvorführungen und einem humorigen Auftritt der Schlümpfe aktiv, wofür sie mit enormen Applaus belohnt wurden.

Am Sonntag weckte die Kapelle der Feuerwehr Hohenberg als erstes die Schützenkönigin und spielte dann noch auf diversen weiteren Stationen. Den großen historischen Festzug führte eine große Abordnung der Feuerwehr durch die Stadt an. Damit der Umzug störungsfrei seinen Weg nehmen konnte, sicherten Kameraden den  Umzug und leiteten den Verkehr um.  Der Festzug endete auf dem Festplatz, wo im Anschluss die Schulkinder Spiele vorführten.

Der Montag begann mit einem Frühschoppen und Weißwurstessen. Hier sind dann vor allem Betriebe, Vereine und Stammtische  vertreten. Heuer spielte zum Frühschoppen die „Hohbercha Feierwehrkapelln“ zünftig auf. Am Spätnachmittag zogen dann die Festgäste zum Burgplatz. Hier  bedankte sich Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann bei allen Helfern und den Vereinen für die Gestaltung des Heimatfestes. Anschließend sangen die Bürger, begleitet, und das ist auch schon Tradition, von der Egertaler Blaskapelle, das Hohenberger Heimatlied und die Deutschlandhymne. Danach ließen die Kinder auf das Kommando des Bürgermeisters die Luftballons steigen. Heuer strebten die bunten Ballons bei Windstille senkrecht in die Höhe und verschwanden schließlich im Azurblau des Himmels.  Unter den Klängen zünftiger Marschmusik marschierten die Fahnenabordnung und die Festgäste zum Rathaus,  wo die Stadtfahne wieder „eingesperrt“ wird. Damit ist der offizielle Teil des Festes beendet – aber das Fest noch lange nicht aus. Mit fränkischer und böhmischer Blasmusik aber auch mit modernen Schlagern und Gesang unterhielten die „Egertaler“ die Gäste noch bis spät in die Nacht.


SPD-Ortsverein Hohenberg übergibt Defibrillator an Hohenberger Feuerwehr

Mit einer Überraschung für die Floriansjünger konnten die Hohenberger Sozialdemokraten aufwarten. Sie überreichten an Kommandant Klaus Hoffmann und seinen Stellvertreter Florian Korb einen professionellen Defibrillator im Wert von 2600 Euro. Maik Meinhardt hatte das Gerät für den Ortsverein beschafft. Hans-Jürgen Wohlrab dankte der Hohenberger Wehr für ihren selbstlosen Dienst und dafür, dass sie für die Sicherheit der Bevölkerung sorge. „Mit der Sachspende zollen wir der Leistung der Feuerwehr Respekt und möchten ihre Ausrüstung weiter vervollständigen“, erklärte der SPD-Vorsitzende. Maik Meinhardt verlieh der Hoffnung Ausdruck, das der Defibrillator zwar nicht oft zum Einsatz kommt, dann aber dazu beitragen kann, Leben zu retten. Klaus Hoffmann bedankte sich beim Ortsverein für die großzügige Spende. Schon in den nächsten Tagen würden die Kameradinnen und Kameraden von Florian Korb in der Bedienung des Gerätes unterwiesen, sicherte der Kommandant zu.                     

(Text: SPD Hohenberg)


 

Ausrüstung für Notfalltüröffnung komplettiert.

Dank großzügiger Spenden seitens der Hohenberger Bürgerinnen und Bürger konnte die Freiwillige Feuerwehr ihr Equipment für die Notfalltüröffnung anpassen und erweitern. Führung und Aktive bedanken sich für die Unterstützung durch die Bevölkerung.

Schon seit einiger Zeit wurde die ältere Person im Nachbarhaus nicht mehr gesehen. Die besorgten Nachbarn informieren die Rettungsleitstelle. Diese alarmiert den Rettungsdienst und die Feuerwehr mit: „Notfalltüröffnung in Hohenberg ….“. Die Spezialisten der Feuerwehr machen sich auf den Weg, um die Wohnungstür für den Rettungsdienst und den Arzt zu öffnen.

Zu solchen und ähnlichen Einsätzen werden die Frauen und Männer der Feuerwehr öfters im Jahr gerufen. Die Sicherheit bei der Schließtechnik wurde und wird immer weiter entwickelt und so ist es oftmals gar nicht so einfach, eine Tür zu öffnen, vor allem wenn sie von innen verschlossen ist. Mit einem Dietrich ist es heute nicht mehr getan. Es sind schon spezielle Werkzeuge erforderlich. Die Hohenberger Feuerwehr hat sich deshalb schon vor Jahren  einen Türöffnungssatz angeschafft und konnte damit in vielen Fällen dafür sorgen, dass hilflosen Personen rechtzeitig geholfen werden konnte.  Diese „Gegenmittel“ zur Überwindung der Sicherheitsschlösser müssen ebenso weiter- entwickelt werden wie die Schlösser selbst. In ihrem Jahresrückblick 2016 ruft die Freiwillige Feuerwehr Hohenberg a.d. Eger zu einer Spendenaktion auf, deren Mittel dazu verwendet werden soll, den Türöffnungssatz zu erweitern und auf den neusten Stand der Schließtechnik zu bringen. Der Aufruf war ein voller Erfolg. Es wurde nun ein Rucksack angeschafft, in dem der bisherigen Türöffnungswerkzeuge und der neu erworbene Erweiterungssatz ordentlich aufgeräumt und übersichtlich untergebracht werden kann.

„Diese sinnvolle und notwendige Ausrüstung konnte nur angeschafft werden, weil die Bevölkerung Hohenbergs ihre Feuerwehr mit ihren Spenden so großzügig unterstützt hat.“,  freute sich Kommandant Klaus Hoffmann, als er und sein Stellvertreter Florin Korb mit strahlende Gesichtern den neuen „Türöffnungskoffer“ an die Mannschaft übergeben. Und Vorstand Siegfried Paulus meinte dazu: „Diese Spendenaktion hat wieder einmal gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hohenberg für die Belange ihrer Feuerwehr stets ein offenes Ohr beziehungsweise ein offenes Portemonnaie haben.“ Die Aktiven der Feuerwehr möchten sich auf diesem Wege recht herzlich bei den Bürgerinnen und Bürgern für deren Unterstützung bedanken. Die Frauen und Männer der Feuerwehr opfern ihre Freizeit für Ausbildung und Einsätze. Sie helfen ehrenamtlich – und sie tun dies umso lieber, wenn sie sich des Rückhalts in der Bevölkerung gewiss sind.


Maibaumfest der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg

Zur Pflege des Kontaktes zur Bevölkerung und der Kameradschaft hat die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hohenberg  auch heuer wieder ein Maibaumfest angesetzt. Und das Wetter meinte es gut mit den Floriansjüngern.  

Bei strahlendem Sonnenschein stellte ein engagiertes und eingespieltes Team unter Leitung des zweiten Kommandanten Florian Korb auch heuer wieder den Maibaum der Feuerwehr vor dem Gerätehaus auf. Ohne Zuhilfenahme von technischen Apparaten nur mit reiner Körperkraft wuchteten fünf Aktive den etwa zehn Meter langen, mit Kranz und feuerwehrtypischen Geräten geschmückten Baum in das Standloch. Zwei  weitere  Kameraden, die am Fenster des Seminarraumes im ersten Stock postiert waren,  zogen an Seilen und halfen so, den Baum in die Senkrechte zu bringen und zu sichern.  Der weiß lackierte Stamm, den noch die natürliche Spitze krönt,  ist mit einem defekten Schlauch und einer grünen Girlande spiralförmig umwickelt. Direkt unter der Spitze hängt ein ausrangierter Helm. Ein mit weißen und blauen Bändern verzierter grüner Kranz schwingt im Wind über einer Gruppenführerjacke.  Die „Kunstabteilung“ hatte in kurzer Zeit acht Wappen gemalt, die den mittleren Teil des Stammes dekorieren.

Mittlerweile hatten sich neben den Kameraden der Feuerwehr auch der Erste Bürgermeister Jürgen Hoffmann und einige Bürger eingefunden und sie feuerten die „Aufsteller“ mit lauten Hau-ruck-Rufen an. Als der Baum nun stand, gönnte man sich eine bayerische Brotzeit – Weißwurst, Brezel und Bier. Im Laufe des Tages schauten dann immer mehr Besucher vorbei. Kommandant Klaus Hoffmann bedankte sich bei den Künstlern, die den Maibaum so festlich geschmückt haben, bei der Aufstellmannschaft und bei m Organisator des Festes, Marcus Dierl, der auch als Grillmeister mit Bratwurst und Steaks und als Ober mit Getränken die Besucher versorgte. Bis zum Einbruch der Dunkelheit dauerte das kleine Fest.  Eine gelungene Kontaktbörse, waren sich Veranstalter und Besucher einig.

der jüngste Gast
das Service-Team

Kaffeekränzchen der Feuerwehr.

Wie kann man der Bevölkerung  offen und transparent die Arbeit der Feuerwehr näher bringen? Natürlich ist dazu ein lockeres Gespräch besser geeignet als nur schriftliches Informationsmaterial. Und was eignet sich besser für ein lockeres Gespräch – natürlich ein Kaffeekränzchen, bei dem man neben den Herren der Schöpfung auch die Damenwelt erreicht.  Und so lud die Freiwillige Feuerwehr zu einem gemütlichen Kaffeeplausch ins Feuerwehrhaus ein. Gleich zu Beginn der Veranstaltung war der zur Café-Stube umfunktionierte Schulungsraum voll besetzt. Vorsitzender Siegfried Paulus und Kommandant Klaus Hoffmann begrüßten die Besucher und machten darauf aufmerksam, dass die Möglichkeit besteht, das Gerätehaus und den Fahrzeugpark zu besichtigen. Erfahrene Feuerwehrfrauen und -männer  stehen bereit, um  Anwendung und Einsatzmöglichkeit der Einsatzmittel zu erklären.  Die zahlreichen Gäste, ließen sich den Kaffee schmecken und konnten dazu aus einem reichen Angebot von Kuchen und Torten wählen.  

Für die vielen Besucher war es ein genussreicher und informativer Nachmittag und mancher betrachtet nun seine Feuerwehr mit etwas anderen Augen.   

Ein ganzer Lkw-Müll kam zusammen
Einige Jungfeuerwehrler auf dem Weg zum "Ramadama"

"Ramadama"-Aktion in Hohenberg

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Hohenberg, Hans-Jürgen Wohlrab, hatte zur Säuberungsaktion öffentlicher Anlagen unter dem Motto "Ramadama" aufgerufen. An dieser Aktion beteiligte sich neben dem Bürgermeister Jürgen Hoffmann unter anderem auch die Feuerwehr und die Feuerwehrjugend unter Leitung von Jugendwart Thomas Jobst.

Man muss sich schon wundern, dass die Leute ihren Abfall einfach wegwerfen und damit die Landschaft verschandeln, wunderten sich die "Reinemacher". Nach getaner Arbeit schmeckte die vom SPD-Ortsverein spendierte Brotzeit besonders.


Ehrenlandesfeuerwehrrat Warta aus Niederösterreich spricht zur Versammlung

Jahreshauptversammlung 2017

Die Freiwillige FeuerwehrHohenberg a.d. Eger hat zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in die Gaststätte „Haidhölzl“, dem Vereinsheim des FC Hohenberg eingeladen. Mit schmissiger Musik unterhielt die „Hohbercha Feierwehrkapelln“ bis zum Beginn der Versammlung die Gäste.

Zunächst gedachte man der im Jahr verstorbenen Kameraden. Besonders tragisch empfanden die Floriansjünger das Ableben ihres Kameraden Reinhold Klarner, der mit knapp 51 Jahren während seines Urlaubs auf einer Karibikinsel plötzlich und unerwartet verstarb.

Vorsitzender Siegfried Paulus begrüßte im voll besetzten Saal des Vereinsheims des FC Hohenberg neben den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden den Ersten Bürgermeister Jürgen Hoffmann und den Zweiten Bürgermeister Christian Paulus mit ihren Stadträten. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenkommandanten Erwin Zeitler und dem Ehrenvorsitzenden Alfred Schricker sowie allen Ehrenmitgliedern.

Von der Landkreisfeuerwehr konnte er Kreisbrandrat Wieland Schletz, Kreisbrandinspektor Armin Welzel, Kreisbrandmeister Marco Schacht und Ehrenkreisbrandmeister Karl Fürbringer begrüßen. Mit besonderer Freude begrüßte er den ehemaligen Hohenberger Aktiven und jetzigen stellvertretenden Kommandanten aus Bindlach, Marco Neugebauer. Mit „vitame vas“ hieß er die Vertretung der Partnerfeuerwehr aus dem tschechischen Liba (Liebenstein) willkommen. Ehrenlandesfeuerwehrrat Helmut Warta und Hauptbrandinspektor Franz Wiesbauer, Kommandant der Partnerwehr Hohenberg a.d. Traisen, die die mehr als 500 Kilometer von Niederösterreich nach Hohenberg a.d. Eger auf sich genommen haben, um hier an der Jahreshauptversammlung teilzunehmen, wurden mit stehendem Applaus begrüßt.

Erfreulich ist die personelle Situation des Vereins. Neben den 42 Aktiven und den 55 Passiven sowie den 15 Jugendlichen, 21 Löschzwergen der Kinderfeuerwehr zählt der Verein 115 fördernde Mitglieder. Dazu kommen noch 1 Ehrenkommandant, ein Ehrenvorsitzender und 11 Ehrenmitglieder sowie 5 Kinder bis 6 Jahren - ein neuer Höchststand. Auch im vergangenen Jahr veranstaltete die Feuerwehr neben den schon traditionellen Kinderfasching eine Informationsveranstaltung, die, um auch das weibliche Geschlecht zu erreichen, als Kaffeekränzchen arrangiert war. Mit einem Grillfest, gesponsert von Horst Übler, wurde bei herrlichem Wetter die Kameradschaft zwischen den Generationen gefestigt. Bei einem Schafkopfabend zockten, zumeist männliche Mitglieder, um einen porzellanenen Wanderpokal. Der Kirchweihtanz, den Anne Übler und Daniel Preckel organisiert hatten, fand beim einheimischen Publikum nicht so den rechten Anklang. Den Jahresabschluss bildete die Weihnachtsfeier, bei der in diesem Jahr ein Engel, der den überlasteten Nikolaus vertreten musste, mit launigen Versen aus dem Feuerwehrjahr 2016 berichtete. 

Der oft in Medien und von Kritikern gestellte Frage: Können wir uns so viele freiwillige Feuerwehren eigentlich noch leisten, stellte Kommandant Klaus Hoffmann das Fazit einer Studie entgegen. Für den Landkreis Wunsiedel würde dies bedeuten, dass mindestens sechs Feuerwachen mit einer Mindestbesetzung eines Löschzuges einzurichten wären. Damit würden im Landkreis jährlich etwa 35 Millionen allein an Personalkosten anfallen. Die freiwilligen Feuerwehren erbringen im Tagesgeschäft, bei größeren Schadenslagen und bei Katastrophen diese Leistungen ehrenamtlich.

Stadt und Feuerwehr sind bitter enttäuscht, dass  der Kreisbrandbrandrat zur Beschaffung eines HLF20 als Ersatz  für das über 25 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug LF16 aus Kostengründen eine ablehnende Stellungnahme abgegeben hat. Auch als eine kostengünstige Lösung mit einem Vorführfahrzeug, die eine enorme Einsparung für die Stadt bedeutet hätte, gefunden wurde, blieb es bei der negativen Stellnahme.

Um den Ausbildungsstand zu erhalten und zu verbessern bewältigte die Wehr ein großes Pensum an Schulungen und Übungen. Beispielhaft seien hier die von Radio Euroherz begleitete Übung auf der Burg Hohenberg und die Großübung in Arzberg sowie die Zugübung im Ziegelwerk Hart in Schirnding erwähnt. Eine Besonderheit war die grenzüberschreitende Übung mit der Feuerwehr Liba in der unmittelbar an der Grenze gelegenen Pfeiffermühle, die vom ehemaligen Kommandanten und Ehrenmitglied Wolfgang Wilhelm organisiert worden war.

In zusätzlichen Schulungen bildeten sich die Wehrfrauen und –männer im Atemschutz weiter. Sie übten, wie Türen gewaltsame zu öffnen sind, und lernten an einer offenen Gasflamme zu arbeiten. Wie bei Maschinenunfällen effizient Hilfe geleistet werden kann und die Zusammenarbeit mit der Bergwacht waren weitere Themen. In einer von zweiten Kommandanten organisierten Fortbildung wurden speziell die Gruppenführer für die technische Hilfeleistung bei Lkw-Unfällen unterwiesen. Die Umstellung auf den Digitalfunk erforderte darüber hinaus zusätzliche Einweisungsstunden.

Im Berichtsjahr wurde die Feuerwehr zu 35 Einsätzen gerufen. Davon waren 19 technische Hilfeleistungen, wie Öffnen von Wohnungen, um dem ärztlichen Notdienst oder dem Rettungsdienst Zugang zu hilflosen Personen zu ermöglichen oder Rettungseinsätze bei Verkehrsunfällen und Unfällen mit Maschinen zu leisten.

Achtmal wurde Brandalarm ausgelöst. Mehrmals musste die Wehr zu Betrieben ausrücken, deren Brandalarmanlage angesprochen hatte. Zwei Waldbrände konnten durch rasches Eingreifen gelöscht werden, noch bevor sie sich weiter ausbreiten konnten. Ein neben einer Wohnanlage in Brand geratener Leichtstoffcontainer wurde ebenfalls erfolgreich gelöscht. Einsätze, Ausbildung und Wartung der Gerätschaften erfordern Zeit und so kommen 5458 Stunden oder sage und schreibe 227 Tage zusammen, die die Aktiven ehrenamtlich erbringen.

„Wir haben einen Kreisbrandmeister, der zugleich Kreisjugendwart ist und einen Brandmeister in unseren Reihen“, verkündete Hoffmann stolz und fügte hinzu: „Mit vier Zugführern und zehn Gruppenführern verfügen wir auch über ausreichend Führungspersonal.“ Die Hohenberger Wehr zählt momentan 42 aktive Dienstleistende, darunter 11 Frauen. Sie kann auf 18 Atemschutzgeräteträger, 21 Maschinisten, darunter zwei Frauen, zwei Rettungsassistenten, einen Rettungssanitäter und zwei Sanitäter zurückgreifen. Für die Wartung und Pflege der Fahrzeuge und Ausrüstung ist ein Gerätewart mit zwei Vertretern verantwortlich und für die Atemschutzgeräte ist extra ein Verantwortlich installiert.

Der Kommandant bedankte sich auch bei den Spendern, die es ermöglichten, dass zusätzlich zum auf 2000 Euro angesetzten Beschaffungsplan noch weitere Ausrüstungsgegenstände angeschafft werden konnten. Neben zwei Doppelkanistern konnten noch  zwei Forsthelme und ein Wassersauger erworben werden. Die Firma Brandschutztechnik Godeck und Rucker spendete zudem einen speziellen Fettbrandlöscher.

Bei der Aktion „Rauchmelder retten Leben“ übergab Kommandant Hoffmann und Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann an Familien, die im abgelaufenen Jahr Zuwachs hatten, einen Satz dieser lebensrettenden Gräte, die ebenfalls von der Firma Brandschutztechnik Godeck und Rucker zur Verfügung gestellt worden waren.

Zum Schluss seiner Rede bedankte sich Kommandant Hoffmann bei allen Feuerwehrangehörigen und insbesondere den Funktionern für ihr Engagement. Einen besonderen Dank richtete er an den Jugendwart und das Betreuerteam der Kinderfeuerwehr, deren Wirken für die Nachwuchsarbeit gute Früchte trägt und unverzichtbar ist. Ein Dankeschön sprach er auch der Stadt aus, die immer Verständnis für die Anliegen der Feuerwehr zeigt. Lobend hob er die gute Zusammenarbeit mit der Landkreisführung der Feuerwehr, den benachbarten Organisationen sowie den Vereinen hervor.

Jugendwart Thomas Jobst äußerte sich nur positiv über den Lerneifer seiner Schützlinge. Alle haben die Prüfung zur „Jugendflamme Stufe 1“ erfolgreich abgelegt und auch den Wissenstest der Jugendfeuerwehr in Schönwald bestanden. Bei der „24-Stunden-Wache“ hatten die jungen Floriansjünger mehrere Einsätze, auch in der Nacht, zu absolvieren. Der Kletterkurs auf Burg Hohenberg und die Fahrt zur Feuerwehrschule nach Würzburg waren abwechslungsreiche Erlebnisse.

Die Leiterin der Kinderfeuerwehr Heike Übler konnte auch nur Positives von ihren „Löschzwergen“ berichten. Mit Freude waren sie bei den monatlichen Treffen bei der Sache und übten auch fleißig für den Aktionslauf der Kinderfeuerwehren.  Mit zwei Gruppen nahmen sie an dieser Veranstaltung in Holenbrunn teil und belegten den zweiten und vierten Platz.

Die erst vor zwei Jahren ins Leben gerufene Feuerwehrkapelle spielte bei zahlreichen Veranstaltungen. So waren sie unter anderem in Schirnding beim Wiesenfestzug und auch beim Hohenberger Wiesenfest eingebunden, berichtete Robert Chlup. Man sei dankbar für die zahlreichen Spenden, mit denen ein Satz Noten angeschafft werden konnte.

Der stellvertretende Kassenwart, Martin Werner, gab einen positiven Kassenbericht ab. Nachdem die beiden Prüfer eine korrekte Kassenführung bestätigten, wurde die Vorstandschaft entlastet.

Neu gewählt wurden ein Kassier, da der bisherige aus beruflichen Gründen zurückgetreten war. Gewählt werden mussten auch zwei Kassenprüfer und zwei Vertrauensleute für die Aktiven und eine Vertrauensperson für die passiven und fördernden Mitglieder.

Vorstand und Kommandant sprachen Beförderungen aus und ehrten verdiente Mitglieder

Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann gratulierte allen Geehrten und Beförderten. Er hob besonders das Engagement und den Erfolg bei der Jugendfeuerwehr und den Löschzwergen hervor und bedankte sich bei „all seinen Kameradinnen und Kameraden für ihr ehrenamtliches Engagement zur Sicherheit der Bürger“. Auch er bedauerte die ablehndende Stellungnahme des Kreisbrandrates zur Beschaffung eines HLF20.

Kreisbrandrat Wieland Schletz sprach der Wehr Dank, Lob und Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement, insbesondere bei der Nachwuchsarbeit und der Pflege der Gerätschaften aus.  Anerkennende Worte fand er auch für die Arbeit der "Feierwehrkapelln"                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Auch Ehrenlandesfeuerwehrrat Helmut Warta aus dem niederösterreichischen Hohenberg a.d. Traisen hob das ehrenamtliche Wirken der Freiwilligen Feuerwehren zum Wohle der Bürger besonders heraus. Die Sicherheit der Einsatzkräfte muss daher mit entsprechender Ausrüstung gewährleistet sein. Er freute sich, dass die außerordentlich guten, freundschaftlichen Beziehungen der beiden Hohenberger Wehren nun schon mehr als dreißig Jahre währen. Er hofft, dass diese noch viele weitere Jahre so bleibt und lud Hohenbergs Floriansjünger zu einem Gegenbesuch ein.

Vorsitzender Paulus bedankte sich für den zahlreichen Besuch und schloss die Versammlung mit dem Wahlspruch der Feuerwehr: Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr‘.

 

 

Faschingsgaudi im Feuerwehrhaus

Wo sonst die Einsatzfahrzeuge stehen, tobten an diesem Nachmittag viele maskierte Kinder in der lustig dekorierten Fahrzeughalle beim Kinderfasching, zu dem die Freiwillige Feuerwehr Hohenberg eingeladen hatte.  Bemerkenswert war, dass auch die überwiegende Mehrzahl der Erwachsenen keine Mühen gescheut haben, sich faschingsmäßig zu kostümieren. Discjockey Harald Max legte für Alt und Jung die passende Musik auf, sodass sich schon bald die „Tanzfläche“ mit Kindern füllte. Die ganz Kleinen tanzten mit ihren Müttern und sogar mancher Vater hüpfte mit seinem Nachwuchs im Takt der Musik. Dass die Eltern dann auch ungestört ihren Kaffee und Kuchen genießen konnten, übernahm das „Animateurteam“ der Jugendfeuerwehr die Unterhaltung der Kinder und sorgte mit Spielen wie Reise nach Jerusalem und kindergerechten Wettkämpfen für Kurzweil. Die Elfen, Yeti-Ritter, Supermänner, Prinzessinnen, Wikinger, FBI-Agenten und all die anderen Masken formierten sich schließlich für die Maskenprämierung zu einem Schaulauf. Für die Jury war es äußerst schwer unter den vielen hübschen und fantasievollen Verkleidungen eine Entscheidung zu treffen. Da die Jury gut vorgesorgt hatte, konnte jedes Kind einen Preis in Empfang nehmen, den es dann auch stolz seinen Eltern präsentierte.

Jugendwart Thomas Jobst hat mit seiner Jugendfeuerwehr einen tollen Kinderfasching organisiert. Sowohl für die Kinder als auch für Erwachsenen war es ein kurzweiliger Nachmittag.