Tag der deutschen Einheit

Zum Festakt der Stadt Hohenberg zum Tag der deutschen Einheit am 03. Oktober 2018 war eine Abordnung der Freiwilligen Feuerwehr unter Führung des Kommandanten Klaus Hoffmann in Uniform angetreten. Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann begrüßte die zahlrechen Gäste. Die Festrede hielt Jörg Nürnberger. Die evangelische  Pfarrerin und der katholische Pfarrer beteten gemeinsam für Frieden und Freiheit. Unsere "Hohbercha Feierwehrkapelln" umrahmte den Festakt musikalisch.

Bayerischer Abend der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg a.d. Eger

Hohenberg a.d. Eger: Den bayerischen Abend der Freiwilligen Feuerwehr, den die vereinseigene „Hobercha Feierwehrkapelln“ musikalisch umrahmte, haben zahlreiche Gäste, unter ihnen auch Ehrenkreisbrandrat Fuchs, besucht. Die angebotenen Schmankerln fanden regen Zuspruch. 

Zum zweiten Mal seit Bestehen der vereinseigenen Musikkapelle hat die Freiwillige Feuerwehr zu einem bunten Abend geladen. War der letztjährige unter dem Motto böhmischer Abend gelaufen, so war heuer ein bayerischer Abend an der Reihe. Liebevoll waren die Tische in der zur Festhalle umfunktionierten Fahrzeughalle mit Hopfendolden, Kastanien und Vogelbeeren auf blau-weiß karierten Tischdecken dekoriert. Der Einladung der Floriansjünger waren viele Gäste gefolgt und so waren kurz nach Beginn des Festes zur Freude der Organisatoren alle vorbereiteten Plätze besetzt, so dass für die noch ankommenden Besucher weitere Sitzgelegenheiten geschaffen werden mussten.

Nachdem die Musiker mit einer flotten bayerischen Weise das Fest eröffnet hatten, begrüßte Kommandant Klaus Hoffmann die Gäste. Er freute sich, neben Bürgermeister Jürgen Hoffmann auch Ehrenkommandant Erwin Zeitler, Ehrenvorsitzenden Alfred Schricker und die Ehrenmitglieder Ernst Neidhardt, Georg Schmidbauer sowie den früheren Kommandanten und Ehrenmitglied Wolfgang Wilhelm und ehemaligen Vorstand und Ehrenmitglied Karl Lippert begrüßen zu können. Ein herzliches Willkommen galt  den einstigen Führungsdienstgraden aus den Reihen des Landkreisfeuerwehrverbandes: dem Ehrenkreisbrandrat Werner Fuchs,  Ehrenkreisbrandinspektor Egon Keiner, die Ehrenkreisbrandmeistern Karl Fürbringer  und Heinz Bauer sowie den früheren Bürgermeisterbeauftragten für die Feuerwehren des Landkreises Wunsiedel Adam Seyferth.

Er dankte den Organisatoren und den hilfreichen Geistern, die diesen Abend vorbereitet haben und heute als Bedienung und Küchenpersonal helfen.  „Die  „Hohbercha Feierwehrkapelln“, wird euch wieder, wie schon beim vorjährigen böhmischen Abend, bestens unterhalten.“, stellte er die Musikerinnen und Musiker den Anwesenden vor.

Das Küchenpersonal hatte bayerische Schmankerl zubereitet, die von den Frauen der Aktiven serviert wurden. Auch die Jugendfeuerwehr war im Service engagiert und erfüllte schnell und ohne Verzögerung die Getränkewünsche der vielen Gäste. Für einen wahren Ohrenschmaus sorgte die „Hohbercha Feierwehrkapelln“, die mit überwiegend bayerischer Blasmusik, aber auch mit böhmischen Ohrwürmern und bekannten Schlagern die Gäste bis spät in die Nacht unterhielt.

„Mit dem heutigen bayerischen Abend zeigten meine Hohenberger Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, dass sie nicht nur ihre Aufgaben: Löschen, Helfen, Retten und Bergen beherrschen, sondern auch für beste Unterhaltung sorgen können und damit ein Stück Lebensqualität in unsere Stadt bringen.“, meinte das Stadtoberhaupt zu diesen gelungenen Abend.  Ausnahmslos waren sich die Besucher einig, dass diese Reihe der Musikabende unbedingt fortgesetzt werden muss. Nach diesem erfolgreichen bayerischen Abend dürfte es den Organisatoren auch nicht schwerfallen, für nächstes Jahr einen weiteren Abend, vielleicht einen fränkischen, folgen zu lassen.


Besichtigung Flughafen München

 

Pünktlich um 06:00 Uhr machte sich unsere Reisegruppe am Samstag, 05. Mai 2018 bei herrlichem Sommerwetter unter Führung von Vorstand Siegfried Paulus und Kommandant Klaus Hoffmann im Bus der Firma Hirsche auf den Weg zum Flughafen München.

Nach dreieinhalb Stunden erreichte man das Ziel und „erklomm“ zunächst den Aussichtshügel des Flugplatzes. Von hier aus überblickt man das riesige Areal des Flugplatzes und kann, wie heute bei bestem Flugwetter, Start und Landung der großen Flugzeuge beobachten.

Dann begann Führung, besser gesagt, Rundfahrt über das Flughafengelände, bei dem man den großen Maschinen ganz nahe kam. Den riesigen A380 der Lufthansa sahen wir sogar zweimal. Bei unserer Besichtigungstour war auch, für eine Feuerwehr doch ein unbedingtes Muss, ein Besuch der Flughafenfeuerwehr eingeplant. Eine Einsatzgruppe dieser Wehr führte uns einen Wasser- und Schaumwerfer vor, der natürlich die Feuerwehrjugend besonders bestaunt wurde. Ein besonderes Erlebnis für die Jugendlichen war es, als sie in dem großen Fahrzeug Platz nehmen durften. Nach neunzig Minuten war diese außerordentlich informative und interessante Führung zu Ende.

Auf dem Rückweg wurde im Bayerischen Wald in St. Engelmar Station gemacht. Ein weiteres Erlebnis war die Wanderung auf dem Baumwipfel-Pfad. Ein ungewöhnlicher Blickwinkel, die Baumwipfel von oben, quasi aus der Vogelperspektive zu bewundern.

Nach der Rückkehr von dieser unterhaltsamen Fahrt waren sich alle Teilnehmer einig, einen wunderbaren und erlebnisreichen Tag, dank der hervorragenden Organisatin durch Vorstand Sigfried Paulus, verbracht zu haben.

 

Schlachtschüssel bei der Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Hohenberg a.d. Eger hatte am Samstag, 21. April 2018, zu einem Schlachtschüssel-Essen in ihr Gerätehaus geladen. In der Küche wirkten „Chefkoch“ Horst Übler mit seinem Helfer Jürgen Seiler. Michael Kern füllte gekonnt, wie ein Schankkellner des Oktoberfestes, die Gläser. Nur bei ihm waren sie nicht nur halb voll, sondern mindestens bis zum Eichstrich gefüllt.

Ganz schön ins Schwitzen kamen die Bedienungen Marion Zeitler und Manuela Seiler um den zahlreichen Gästen , die gekommen waren, sich die deftige fränkische Schlachtschüssel munden zu lassen, das Essen möglichst heiß zu servieren. Auf den Tellern fanden sich neben verschiedenem Fleisch, Blut- und Leberwurst auch das obligatorische Knödel und Sauerkraut.

Bei einem so deftigen Essen lässt sich der Kontakt mit der Bevölkerung leichter pflegen und vertiefen meinten übereinstimmend Gäste und Feuerwehr.

Kaffee und Kuchen bei der Feuerwehr

Am Samstag, 24. März 2018, strömte ein verführerischer Kaffeeduft durch das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr. Sie hatte Bürgerinnen und Bürger zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Ein von Anne Übler auf die Wandtafel im Schulungsraum gemaltes Logo begrüßte die Gäste.

 Die Feuerwehrfrauen kümmerten sich als schon seit Jahren bewährtes Service-Team um  die zahlreichen Gäste, die der Einladung von Vorstand Siegfried Paulus und Kommandant Klaus Hoffmann gefolgt waren. Auch Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann, selbst aktiver Feuerwehrmann, versuchte mit seiner Gattin Heike von den vorzüglichen Torten und Kuchen. Die Damen der Faschingsgesellschaft Rot-Weiß Schirnding hatten auch heuer wieder  einen Tisch reserviert. Sie sind treue Besucher dieses Kaffeekränzchens und werden schon als Stammgäste angesehen.  

„Bei Kaffee und Kuchen ist es einfach gemütlicher mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen“, resümierte Kommandant Klaus Hoffmann den gelungenen Nachmittag.

Feuerwehrjugend war stark vertreten
Von den Löschzwergen zur Jugendfeuerwehr
Geehrte und Beförderte mit Führungskräften

Jahreshauptversammlung 2018

 

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg a.d. Eger:

Die Freiwillige Feuerwehr Hohenberg a.d. Eger hat zur Jahreshauptversammlung  am 16. Februar 2018 in die Gaststätte „Haidhölzl“, dem Vereinsheim des FC Hohenberg eingeladen. Mit schmissiger Musik unterhielt die „Hohbercha Feierwehrkapelln“ die Gäste bis zum Beginn der Versammlung.

Zunächst gedachte man der im Jahr 2017 verstorbenen Kameraden. Besonders tragisch empfanden die Floriansjünger das Ableben ihres Kameraden Reinhold Klarner, der mit knapp 51 Jahren während seines Urlaubs auf einer Karibikinsel plötzlich und unerwartet verstarb.

Vorsitzender Siegfried Paulus begrüßte im voll besetzten Saal des Vereinsheims des FC Hohenberg neben den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden den Ersten Bürgermeister Jürgen Hoffmann und den Zweiten Bürgermeister Christian Paulus mit ihren Stadträten. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenkommandanten Erwin Zeitler und dem Ehrenvorsitzenden Alfred Schricker sowie allen Ehrenmitgliedern.

Von der Landkreisfeuerwehr konnte er Kreisbrandinspektor Armin Welzel,  Ehrenkreisbrandinspektor Egon Keiner, Kreisbrandmeister Thomas Greipel und Ehrenkreisbrandmeister Karl Fürbringer. Aus dem tschechischen Liba (Liebenstein) war Bürgermeisterin Vera Votikova mit einer Abordnung der Feuerwehr unter Führung ihres Kommandanten Jan Rossmeissl der Einladung gefolgt.

Erfreulich ist die personelle Situation des Vereins. Mit 84 weiblichen und 181 männlichen Mitgliedern ist der Personalstand stabil geblieben. Unter den 37 aktiven Dienstleistenden sind neun Frauen. In der Jugendfeuerwehr werden 17 Jugendliche und bei den Löschzwergen werden 16 Kinder betreut. Neben einem Ehrenkommandanten und einem Ehrenvorsitzenden sind 12 Ehrenmitglieder im Verein. 59 ehemalige Aktive halten weiterhin als Passive der Feuerwehr die Treue. Als fördernd sind 118 Mitglieder eingetragen. Auch zwei Kinder unter sechs Jahren sind bereits Mitglied im Verein. Die Feuerwehr engagiert sich auch am gesellschaftlichen Leben der Stadt. Gut besucht war der schon traditionelle Kinderfasching in der Fahrzeughalle.  Bürgerinnen und Bürger waren zu einem Kaffeekränzchen und einem Schlachtschüsselessen eingeladen. Weiter veranstaltete man ein Sommernachtsfest auf dem Wiesenfestplatz, wozu die „Hohbercha Feierwehrkapelln“ zünftig aufspielte. Beim „Ranglistenkarter“ spielten schafkopfbegeisterte Mitglieder um einen Wanderpokal und mehrere Sachpreise. Leider fanden, wie schon im vorletzten Jahr, nur wenig Tanzbegeisterte den Weg zum  „Kirwatanz“. Die Vereinsführung gratulierte mehreren Mitgliedern zum runden Geburtstag. Besonders erwähnenswert ist hier wohl der neunzigste Geburtstag von Ehrenmitglied und ehemaligen, langjährigen Kassier Julius Übler, dem man bei dieser Gelegenheit mit der Ehrenmedaille der Freiwilligen Feuerwehr ehrte. Zum Schluss seines Berichtes bedankte sich Paulus bei allen Gönnern und Spendern für ihre Unterstützung.

Kommandant Klaus Hoffmann berichtet einem eher ruhigen Feuerwehrjahr, was die Einsätze anbelangt aber von einem intensiven in Bezug auf Ausbildung und ehrenamtliche Tätigkeit.  Mit 23 Einsätzen war es im Vergleich zum Vorjahr ein eher geruhsames Jahr. Der Schwerpunkt lag dabei mit 19 Alarmierungen bei den technischen Hilfeleistungen. Hier waren vor allem die Sturmschäden die Auslöser. Am 1. August zog sich eine  Ölspur, vermutlich von einem Lkw verursacht, fast durch die ganze Stadt.  Die Beseitigung verlangte bei der damals herrschenden Hitze den Einsatzkräften einiges ab. 

Dem Kommandanten stehen für Einsätze 37 Aktive, neun Frauen und 28 Männer, zur Verfügung. Darunter sind 4 Zugführer, 12 Gruppenführer, 18 Maschinisten,  17 Atemschutzgeräteträger sowie ein Einsatzleiter Rettungsdienst, zwei Rettungsassistenten, ein Rettungssanitäter und zwei Sanitäter zur Verfügung.  Um den Fuhrpark und die Ausrüstung kümmern sich drei Gerätewarte. Für die sensible Atemschutzausrüstung ist ein eigens geschulter Atemschutzgerätewart installiert. In der Jugendfeuerwehr leisten sechs junge Frauen und 11 junge Männer Dienst.

In den Kommandositzungen wurden die 14 Arbeitseinsätze, die Lehrgangsbelegung festgelegt und die Teilnahme an internen und externen Übungen koordiniert sowie über weitere notwendige Anschaffungen diskutiert.  Für die Maschinisten war eine eigene Übung angesetzt. Die aktiven Floriansjünger nahmen an der  Unterkreisübung in Arzberg teil. Selbst organisierte man eine Zug Übung, bei der auch die Wehren aus Schirnding und Neuhaus eingesetzt waren. Zur Besichtigung zeigte man der Landkreisführung mit einer Löschübung „Brand in der Burg“ die mit der Brandbekämpfung dieser Burganlage verbundenen Problematiken auf: Durch die engen Tore können keine Löschfahrzeuge und Drehleitern in den Burghof fahren. Alle im Innenbereich benötigen Geräte und Ausrüstungen müssen von den Einsatzkräften hineingebracht werden.

Für Einsätze, Ausbildung und Unterhalt sowie Pflege der Gerätschaft leiteten die Floriansjünger  6022 Stunden oder anders ausgedrückt 250 Tage ehrenamtlichen Dienst. Neu angeschafft bzw. gespendet wurden im abgelaufenen Jahr  ein Rucksack mit Spezialwerkzeug zur Türöffnung, ein Defibrillator, sowie eine elektronische Registrierung zur Überwachung des Einsatzes der Atemschutzgeräteträger. Komplett aus Spenden finanziert wurde das neue speziell für die Feuerwehr ausgerüstete Quad. Geplant ist, das zwanzig Jahre alte Mehrzweckfahrzeug durch einen Mannschaftstransportwagen zu ersetzen.

Neben internen Schulungen besuchten die Aktiven zur Aus- und Fortbildung Lehrgänge der Landkreisfeuerwehr und der Feuerwehrschulen Regensburg und Würzburg. Mehrere Gruppen unterzogen sich erfolgreich der Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung. Alle 17 Atemschutzgeräteträger absolvierten den Gesundheitscheck und durchliefen die Prüfungsstrecke in Marktredwitz. Besonders erfreulich ist, dass  Frau Katharina Hupfer  als Seiteneinsteigerin die modulare Truppführer Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat.

Thomas Zeitler wurde vom Landrat und vom Kreisbrandrat im Rahmen einer Feierstunde für seine 40-jähre ehrenamtliche Tätigkeit bei der Feuerwehr geehrt.

Jugendwart Thomas Jobst  bildet 12 Jungen  und 5 Mädchen aus. Höhepunkt des Jahres ist unbestritten der „Berufsfeuerwehrtag“. Wie bei einer Berufsfeuerwehr leisteten die jungen Floriansjünger 24 Stunden Wachdienst im Feuerwehrhaus. Sie wurden während dieser Schicht zu unterschiedlichsten Einsätzen alarmiert. So mussten sie einen Keller leerpumpen, einen vermissten Wanderer im unwegsamen Gelände suchen und retten, ein Kätzchen vom Dach holen. Sogar in der Nacht mussten sie ausrücken, um einen quer über eine Fahrbahn liegenden  Baum beiseite zu räumen. Auch zu einem Verkehrsunfall wurden sie gerufen, um einen eingeklemmten Pkw-Lenker  aus dem demolierten Pkw zu befreien. Dabei  zeigten sie, dass sie das Gelernte beherrschen setzten sie die benötigten Werkzeuge und Geräte fachmännisch ein.  Höhepunkte waren auch der Kletterkurs auf Burg Hohenberg und die Vorführung der Drehleiter der Feuerwehr Selb. Konnte man doch einmal seine Heimatstadt  und die Umgebung aus luftiger Höhe betrachten.

Die im Februar 2012 von Kommandant Klaus Hoffmann ins Leben gerufene Kinderabteilung, die „Löschzwerge“ rückte“ im vergangenen Jahr zwölfmal aus, wie die Leiterin Heike Übler berichtete. Die Betreuung der Buben und Mädchen liegt in kompetenten Händen: Die Leiterin  ist in einem Kindergarten beschäftigt. Sie wird unterstützt von Anne Übler, ebenfalls Erzieherin an einem Kindergarten und von Martina Schacht und Harald Max, die beide ausgebildete Brandschutzerzieher sind. Die acht Mädchen und acht Buben tragen bei ihren „Einsätzen“ stolz die von der Firma Feiler gesponserten blauen T-Shirts mit der leuchtend gelben Aufschrift „Löschzwerge“. Bei den Treffen jeweils am zweiten Montag im Monat stehen Spiele und Bewegung im Vordergrund. Die Kinder erhalten keine feuerwehrtechnische Ausbildung. Sie werden spielerisch mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut gemacht. Soziale Kompetenz und kameradschaftliches Verhalten sind die Ziele der Kinderfeuerwehr.

Die erst vor zwei Jahren gegründete „Hohbercha Feierwehrkapelln“ konnte auf zahlreiche musikalische Einsätze zurückblicken, wie Robert Chlup berichtete. So spielten sie beim bei „Stärketrinken“ zu Heilig Dreikönig in mehreren Wirtschaften auf spendeten den Erlös  für die Behandlung eines sehr kranken Kindes. Es war wohl der emotional ergreifendste Auftritt, als man Reinhold Klarner mit „Alte Kameraden“ die letzte Ehre erwies.  Weitere Auftritte waren bei der Pflanzung der Lutherlinde in Hohenberg, beim Wiesenfestauftakt und bei der Gedenkfeier Deutsche Einheit. In der Fahrzeughalle der Feuerwehr spielten sie zum „böhmischen Abend“  auf.  Auch außerhalb der Stadtgrenze gab es Engagements, so in Neuhaus und beim Meilerfest auf der Häusellohe. Mehrere Jubilare erfreuten die Feuerwehrmusiker zu deren hochjährigen Geburtstagen mit einem Ständchen.  Mit weihnachtlicher Musik unterhielten sie die Gäste des Weihnachtsmarktes auf dem Burgplatz und sie wirkten Heilig Abend beim Weihnachtsgottesdienst mit. Danach gaben sie in kleinerer Besetzung ein Standkonzert unterm Weihnachtsbaum  vor dem Feuerwehrhaus.   Die Unterhaltung der Gäste vor Beginn der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr ist schon Ehrensache.

 

Der stellvertretende Kassenwart, Martin Werner, musste zwar von einem leicht negativen Kassenabschluss berichten, was nicht zuletzt auf den getätigten Anschaffungen  geschuldet ist. Nachdem die beiden Prüfer eine korrekte Kassenführung bestätigten, wurde die Vorstandschaft  einstimmig entlastet.

 Von den Löschzwergen wurden sechs Buben in die Jugendfeuerwehr wurden vom Kommandanten per Handschlag übernommen.

Nach bestandener Gruppenführerausbildung bei der Feuerwehrschule Regensburg wurden Tanja Lausch, Dominik Herzog und Gernot Rotrart zu Löschmeistern ernannt.  Ebenso wurde zum Löschmeister aufgrund seiner Erfahrung und seines Fachwissens im Feuerwehrdienst Thomas Schletz zum Löschmeister befördert. Christian Thschöpel, Feuerwehrausbilder und Atemschutzgerätewart wurde zum Oberlöschmeister befördert.

Geehrt wurden für langjährigen aktiven Dienst: Lisa Hoffmann (10 Jahre), Daniel Preckel (10), Gernot Rotard (10), Hannes Übler (10) und  Marcel Wild (10); Kreisbrandmeister Marco Schacht (20), Florentin Lippert (20); Jugendwart Thomas Jobst (30) und Harald Max (40).

Weiter wurden für langjährige Mitgliedschaft geehrt: Horst Übler (30), Frank Jena (30) Hans-Jörg Müller (30). Stefan Thumser(30)  und Hans-Jürgen Wohlrab (30),   Adolf König (40). und für 50 Jahre Konrad Schricker (50),  Ehrenmitglied und langjähriger Vorstand  Karl Lippert (50), ehemaliger Kommandant und Ehrenmitglied Wolfgang Wilhelm (50) und für Ehrenmitglied Helmut Lüftner lautete die Urkunde gar auf 70 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit.

Karl Lippert, Wolfgang Wilhelm und Helmut Lüftner wurden mit der höchsten Auszeichnung, die die Feuerwehr Hohenberg zu vergeben hat, der goldenen Ehrenmedaille, ausgezeichnet. Diese Medaille wird nur an Ehrenmitglieder vergeben, die sich im Laufe ihrer langjährigen Tätigkeit bei der Feuerwehr besondere Verdienste erworben haben.

„Ich bin als Bürgermeister und als Feuerwehrkamerad stolz auf Euch. Ihr zeigt ehrenamtliches Engagement weit über das zu erwartende Maß hinaus.“, bedankte sich Erster Bürgermeister Jürgen Hoffmann, auch im Namen des Stadtrats bei der Wehr. Der Ausbau der Burg, das Yamakawa-Seniorenheim und die Erweiterung der Firma Feiler werden noch größere Anforderung als bisher an die Wehr stellen. Ausbildung und entsprechende Gerätschaft müssen damit Schritt halten. „Ein besonderes Lob verdient die Nachwuchsarbeit bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie Euer Einsatz und die Unterstützung im kulturellen Bereich wie z.B. beim Wiesenfest, Tag der deutschen Einheit.“ Setzte er sein Lob fort  und versprach, trotz klammer Stadtkasse, weiterhin die Belange der Feuerwehr zu unterstützen.

Kreisbrandinspektor Armin Welzel bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.   „Bei Heike Übler und Thomas Jobst und ihren Teams ist die Nachwuchsarbeit in den richtigen Händen.“,  lobte er deren Tätigkeit.   Anerkennung zollte er auch dem Ausbildungsstand und die Arbeit der Hohenberger Floriansjünger: „Mit 17 Atemschutzgeräteträgern, darunter auch eine Frau, steht ihr mit an der Spitze der Landkreisfeuerwehr.“ Die Inanspruchnahme der Notfallseelsorge nach einem schwierigen Einsatz sei ein Akt der Stärke und keine Schwäche, meinte er zum Schluss seiner Ausführungen und wünschte den Aktiven, sie mögen immer gesund von ihren Einsätzen zurückkehren.

Vorsitzender Paulus bedankte sich für den zahlreichen Besuch und schloss die Versammlung mit dem Wahlspruch der Feuerwehr: Gott zur Ehr‘, dem Nächsten zur Wehr‘.


Faschingsgaudi im Feuerwehrhaus

In der aufwändig dekorierten Fahrzeughalle, wo sonst die Löschfahrzeuge stehen, tobten am Samstag Prinzessinnen, Cowboys, Piraten und viele weitere Masken. Die Freiwillige Feuerwehr hatte Kinder und Eltern zu einem Faschingstreiben eingeladen und erfreulicherweise begleiteten viele maskierte Eltern ihre Kinder. Discjockey Harald Max legte für Alt und Jung die passende Musik auf, sodass sich schon bald die „Tanzfläche“ füllte. Die ganz Kleinen tanzten mit ihren Müttern und sogar mancher Vater hüpfte mit seinem Nachwuchs im Takt der Musik. Dass die Eltern dann auch ungestört ihren Kaffee und Kuchen genießen konnten, beschäftigte das „Animateurteam“ der Jugendfeuerwehr die Kinder und sorgte mit Spielen wie Reise nach Jerusalem und kindergerechten Wettkämpfen für Kurzweil. Die Elfen, Yeti-Ritter, Supermänner, Wikinger, FBI-Agenten und all die anderen Masken präsentierten  sich schließlich mit einer Poloinaise für die Maskenprämierung. Für die Jury war es äußerst schwer unter den vielen hübschen und fantasievollen Verkleidungen eine Entscheidung zu treffen. Aber die erfahrene Jury hatte gut vorgesorgt und so konnte jede Maske einen Preis in Empfang nehmen.

Jugendwart Thomas Jobst hat mit seiner Jugendfeuerwehr einen tollen Kinderfasching organisiert. Sowohl für die Kinder als auch für Erwachsenen war es ein kurzweiliger Nachmittag.

Freude über ein neues Einsatzfahrzeug

 

Am Samstag, 27. Januar 2017 freute sich mit ihrem Kommandanten Klaus Hoffmann und dem Vorsitzenden Siegfried Paulus die gesamte Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg a.d. Eger.  Nun  konnten sie endlich das komplett aus Spenden finanzierte neue Sonderfahrzeug, ein Feuerwehrquad, nach der Segnung durch Feuerwehrpfarrer Andreas Münster aus Selb offiziell in Betrieb nehmen.

Vorsitzender Siegfried Paulus begrüßte in der voll besetzten Fahrzeughalle, die eigens zur Einweihung zum Festsaal umgestaltet worden war, neben den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden den Ersten Bürgermeister Jürgen Hoffmann und den Zweiten Bürgermeister Christian Paulus mit ihren Stadträten. Sein besonderer Gruß galt dem Ehrenkommandanten Erwin Zeitler und dem Ehrenvorsitzenden Alfred Schricker sowie allen Ehrenmitgliedern.

Von der Landkreisfeuerwehr konnte er Kreisbrandrat Wieland Schletz, Kreisbrandmeister Thomas Greipel, Ehrenkreisbrandinspektor Egon Keiner und Ehrenkreisbrandmeister Karl Fürbringer begrüßen. Mit „vitame vas“ hieß er die Vertretung der Partnerfeuerwehr aus dem tschechischen Liba (Liebenstein) willkommen. Ein herzliches Willkommen galt den Abordnungen der Nachbarfeuerwehren aus Schirnding  und Neuhaus.

„Dieses Fahrzeug ist keine Spielerei der Feuerwehr – es steigert den Einsatzwert unserer Wehr“, stellte Kommandant Klaus Hoffmann zu Beginn seiner Rede fest. Als man das alte Quad wegen technischer Mängel aussondern musste, stand man vor der Frage, ob man dieses Sonderfahrzeug ersetzen sollte. Die Feuerwehr, so führte Kommandant Klaus Hoffmann weiter aus, hat intensiv beraten und alles Für und Wider ausgiebig abgewogen. Das Schutzgebiet der Feuerwehr umfasst ein großes Waldgebiet mit Geländeabschnitten, die mit größeren Fahrzeugen nicht zu befahren sind.  Die positiven Erfahrungen, die man mit einem Quad unter anderem bei der Bekämpfung eines Waldbrandes auf dem Steinberg gemacht hatte, bewogen die Wehr schließlich, eine Neuanschaffung ins Auge zu  fassen.  

Man überlegte zunächst den Ankauf eines gebrauchten Fahrzeuges, kam aber nach ausgiebiger Diskussion zur Überzeugung, dass es sinnvoller ist, ein neues Gefährt zu erwerben, das man dann den Erfordernissen gemäß ausrüsten kann und man nicht mit unvorhersehbaren Reparaturen konfrontiert wird. Das Planungsteam, Zweiter Kommandant Florian Korb, Feuerwehrausbilder Christian Tschöpel und Gruppenführer Daniel Preckel, kümmerte sich um Beschaffung und adäquate Ausrüstung sowie Finanzierung.

Das 27 PS starke Fahrzeug hat einen zuschaltbaren Allradantrieb und so ist es möglich schnellstens in für größere Fahrzeuge nicht befahrbare Örtlichkeiten oder auch in relativ unzugängliches Gelände vorzudringen, um die für einen Einsatz notwendigen Gegebenheiten zu erkunden. „Das Quad ist speziell für die Feuerwehr ausgerüstet. Es hat neben einem mobilen Hochdruck-Schaumlöscher Material zur Verkehrssicherung und einen großen Notfallkoffer an Bord, so dass man auch einen Rettungssanitäter beziehungsweise Notarzt zur wirkungsvollen Hilfeleistung zu schwer zugänglichen Orten bringen kann.“, erläuterte Kommandant Klaus Hoffmann weiter die Einsatzmöglichkeiten. Wie alle Feuerwehrfahrzeuge ist auch dieses mit Digitalfunk ausgestattet.

Das Fahrzeug, dessen Anschaffung 8500 Euro kostete, wurde komplett aus Spenden finanziert. Erster Vorsitzender Siegfried Paulus und Kommandant Klaus Hoffmann bedankten sich herzlich bei allen Spendern.

Bürgermeister Jürgen Hoffmann, der die Anschaffung auch für begründet und feuerwehrtechnisch für notwendig erachtet, beglückwünschte die Wehr und versprach: „ wenn die Stadt schon nichts zur Finanzierung beitragen musste, so werden wir dann doch die Unterhaltskosten übernehmen.“

Kreisbrandrat Wieland Schletz ist ebenfalls der Meinung, dass so ein Fahrzeug in ländlichen Einsatzgebieten durchaus Sinn macht. Er überreichte an Kommandant Hoffmann und Vorstand Paulus ein Geschenk zum Unterhalt des Fahrzeuges und für die Besatzung.

Feuerwehrpfarrer Andreas Münster aus Selb betonte in seiner Rede, dass für die ehrenamtliche Hilfeleistungen der Feuerwehr  auch entsprechende Ausrüstung sein muss. Letztendlich aber sei es doch der Mensch, der die Hilfe leistet. Mit diesem Sonderfahrzeug mögen diese Hilfeleistungen leichter zu bewerkstelligen sein. Nach dem gemeinsamen „Vater unser“ segnete Pfarrer Münster das Quad.

Zum Abschluss des offiziellen Teils bedankten sich Kommandant Hoffmann und Vorsitzender Paulus nochmals bei allen Spendern und luden die Anwesenden noch zu einem gemütlichen Beisammensein  ein. Die „Hohbercha Feierwehrkapelln“, die den Festakt musikalisch umrahmt hatte, spielte noch bis in den späten Abend  zur Unterhaltung der vielen Gäste auf.