Ehrenmitglied Karl Lippert tragisch verunglückt

Die Feuerwehr Hohenberg trauert um ihren ehemaligen Ersten Vorstand und Ehrenmitglied Karl Lippert. Durch einen tragischen Unfall haben wir einen Kameraden verloren, der mit Leib und Seele Feuerwehrmann war. Karl Lippert trat 1968 als Aktiver der Hohenberger Feuerwehr bei. Schon ein Jahr später wurde er nach erfolgreicher Ausbildung zum Maschinisten bei Übungen und Einsätzen eingesetzt. Er ist stets ein beliebter und geschätzter Feuerwehrkamerad gewesen und so wurde er 1985 zum Vertrauensmann gewählt. Pflichtbewusst übte er dieses Amt zehn Jahre lang aus. In der Jahreshauptversammlung im Jahr 1995 wurde Karl zum Ersten Vorstand der FFW Hohenberg gewählt. 1996 ehrte ihn der niederösterreichische Feuerwehrverband mit der Medaille für internationale Feuerwehrkameradschaft. 1998 ehrte ihn seine Wehr für dreißig Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Als er nach zwölf Jahren das Amt des Vereinsvorsitzenden niederlegte, das er mit Herzblut und vorausschauend ausgeübt hatte, verlieh ihm die Feuerwehr Hohenberg aufgrund seiner Verdienste die Ehrenmitgliedschaft. Auch nach seiner Zeit als Vorstand blieb er der Feuerwehr eng verbunden. Bei allen offiziellen Anlässen der Feuerwehr war Karl stets dabei. Wenn Reparaturen im oder am Gerätehaus anfielen – der „Geigl Karl“, wie er in der Stadt allgemein genannt wurde, war stets zur Stelle und fand mit seinem handwerklichen Können immer eine Lösung. Ein Höhepunkt der zahlreichen Ehrungen war für Karl Lippert wohl die Verleihung der Ehrenmedaille 2018, die höchste Auszeichnung, die die Feuerwehr Hohenberg vergibt.

Wir werden Karl Lippert so im Gedächtnis bewahren, wie wir in kannten: aufrecht, gerade, aufgeschlossen und hilfsbereit. Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gehören der Familie und allen Angehörigen.


Das Tenorhorn schweigt

Wir trauern um Helmut Neidhardt. Der ambitionierte Vollblutmusiker war Gründungsmitglied der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr, der „Hohbercha Feierwehrkapelln“, und er war stets bei den Auftritten präsent. Den Angehörigen gilt unsere tiefempfundene Anteilnahme und unser aufrichtiges Beileid.

Wir trauern um unseren Ehrenkommandanten

Tief erschüttert musste die Freiwillige Feuerwehr Hohenberg zur Kenntnis nehmen, dass unser Ehrenkommandant Erwin Zeitler verstorben ist. Er war Feuerwehrmann mit Leib und Seele. Auch nach seiner aktiven Zeit, davon 25 Jahre Kommandant, blieb er „seiner Feuerwehr“ als Ehrenkommandant eng verbunden.

1952 trat er als16-Jährige der Feuerwehr Hohenberg a.d. Eger bei. Mit Fleiß und Leidenschaft nahm er alle Gelegenheiten zu Fortbildung wahr. Er war ein beliebter und geschätzter Feuerwehrkamerad und so war es nur eine logische Folge seines Engagements, dass er im März 1964 zum Ersten Kommandanten gewählt wurde.

In seine Amtszeit fielen viele markante Ereignisse: 1972 stellte er das damals modernste Löschfahrzeug im Bereich Wunsiedel in Dienst. Unter seiner Ägide wurde 1973 das 100-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg begangen. Notwendige Umbauten und Renovierungsmaßnahmen am Gerätehaus, begleiteten seine gesamte Amtszeit. Zahlreiche nützliche Geräte, auf die man nach dem Bedarfsplan noch einige Zeit hätte warten müssen, wurden aufgrund seiner Initiative angeschafft. Der „Dodge“, ein nach dem Krieg notdürftig für Feuerwehrzwecke umgebautes amerikanisches Armeefahrzeug, wurde veräußert und dafür ein Mannschaftsbus gekauft. 1979 konnte er dem Kreisbrandrat eine aktive Damengruppe melden, die dann erstmals in der Geschichte der Hohenberger Feuerwehr die Leistungsprüfung ablegte. Neben vielen Lösch- und Hilfseinsätzen, die er als Kommandant leitete, wird wohl der Großbrand eines landwirtschaftlichen Anwesens in der nördlichen, eng bebauten Stadt die größte Herausforderung gewesen sein.

Erwin Zeitler und sein niederösterreichischer Kollege Helmut Warta riefen die Feuerwehr-Patenschaft zwischen Hohenberg a.d. Eger und Hohenberg an der Traisen ins Leben, die dann anlässlich des 110-jährigen Bestandsfestes im Juni 1984 in Österreich urkundlich besiegelt wurde. Die beiden „Väter der Partnerschaft“ wurden bei der jeweiligen Partnerwehr zum Ehrenmitglied ernannt. Weitere zahlreiche Ehrungen wurden Zeitler während und nach seiner aktiven Laufbahn zuteil. Oberbrandrat Helmut Warta zeichnete ihn 1986 mit der Medaille für internationale Feuerwehrkameradschaft des niederösterreichischen Feuerwehrverbandes aus.

Als er nach 25 Jahren vom verantwortungsvollen Posten des Kommandanten zurücktrat, wurde er zum Ehrenkommandanten ernannt. Für vierzig Jahre aktiven Dienst erhielt er als erstes Mitglied der Hohenberger Wehr 1992 das Feuerwehrabzeichen des Freistaates Bayern in Gold. Anlässlich seiner 60-jährigen Mitgliedschaft wurde er mit der Ehrenmedaille der Freiwilligen Feuerwehr geehrt, die höchsten Auszeichnung, die die FFW Hohenberg nur an Mitglieder vergibt, die sich um die Feuerwehr Hohenberg außerordentliche Verdienste erworben haben. Für seinen unermüdlichen Einsatz für die Feuerwehrpartnerschaft zwischen Hohenberg an der Eger und Hohenberg an der Traisen wurde ihm 2013 vom Ehrenlandesbrandrat Helmut Warta die Medaille für internationale Feuerwehrkameradschaft der Feuerwehren Niederösterreichs in Gold verliehen. Erwin Zeitler war ein engagierter Bürger der Stadt und lange Jahre als Stadtrat tätig.

Die Erinnerung an Ehrenkommandant Erwin Zeitler, der immer ein großzügiger Gönner und Förderer „seiner Hohenberger Feuerwehr“ war, wird bei seinen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden immer lebendig bleiben. Unser aufrichtiges Beileid und unsere tiefe Anteilnahme gehören seiner Familie.

Ehrzeichen für Klaus Hoffmann

Bei der Jahreshauptversammlung 2020 hatte Kreisbrandrat Wieland Schletz eine große Überraschung im Gepäck. Er ehrte Klaus Hoffmann für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen mit dem Ehrenzeichen der Landkreisfeuerwehren in Gold.

Klaus Hoffmann tratt 1980 in die Feuerwehr ein und war dann lange Zeit Gerätewart bis er 2001 zum stellvertretenden Komandanten gewählt wurde. In der Dienstversammlung von 2007 votierte  die überwältigende Mehrheit der Aktiven für ihn als Ersten Kommandanten. Diese Position füllte er mit Engagement, Wissen und Kompetenz  bis 2019 in herausragender Weise aus. Nach 18 Jahren in einer Führungsposition kandidierte er nicht mehr für dieses Amt.

Während seiner erfolgreichen Amtszeit gründete er 2012 die Kinderfeuerwehr, rief eine Musikkapelle, die "Hohbercha Feierwehrkapelln" ins Leben, setzte durch, dass eine moderne und den heutigen Erfordernissen entsprechende Fahrzeughalle gebaut und das alte Gerätehaus renoviert wurde. Zur Pflege der Kameradschaft führte er den Feueerwehrtreff ein. Das sind nur einige seiner Führungserfolge zum Wohle der Feuerwehr und der Sicherheit der Bürger.

ELBR Helmut Warta überbrachte die Glückwünsche der Partnerwehr Hohenberg/Traisen
Der Vize überreicht das Geschenk der Kameraden

Siegfried Paulus

feierte im Februar seinen 60-sten Geburtstag.

Paulus engagierte sich seit seiner Jugend in der Freiwilligen Feuerwehr. Er folgte 2007 Karl Lippert als Vorstand in die Führungsposition des Feuerwehrvereins.

Eine größere Abordnung unter Führung seines Stellvertreters Thomas Jobst und des Kommandanten Florian Korb gratulierten dem Jubilar und überreichten ein Geschenk.

Zur Geburtstagsfeier war von der Partnerfeuerwehr Hohenberg an der Traisen der Mitbegründer der Feuerwehrpartnerschaft, Ehrenlandesbrandrat Helmut Warta, angereist, der bei der Begrüßung mit großen Jubel bedacht wurde.

Siegi, Danke für Deine engagierte  Arbeit als Vorstand und weiterhin beste Gesundheit und Kraft für Dein Ehrenamt.