Zitat aus dem Schlusswort des Vorsitzenden Siegfried Paulus

 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Feuerwehrkameraden,

als Vorsitzender des Feuerwehrvereins muss ich natürlich auf  die Stellungnahme des Kreisbrandrates eingehen. Die Landkreisführung hat sich gegen die Beschaffung eines HLF20 für die Hohenberger Wehr entschieden.

Ich persönlich empfinde die Stellungnahme des Kreisbrandrates als einen Schlag ins Gesicht aller Aktiven der Hohenberger Feuerwehr.

Wir haben hier in Hohenberg eine sehr gut ausgebildete und hochmotivierte Mannschaft. Bürgermeister und Stadträte haben sich für das HLF20 ausgesprochen. Darüber müsste ein Kreisbrandrat eigentlich froh sein und sich hinter die Feuerwehr stellen.

Aber nein, er unterstützt nur das kleinere HLF10, was für die Stadt Hohenberg einen Schritt in die Vergangenheit bedeuten würde. Ich möchte wissen, ob er es verantworten kann wnn zum Beispiel bei einem Feuer im Kindergarten ein Kind zu Schaden kommt, nur weil uns ein paar hundert Liter Wasser gefehlt haben.

Ich hoffe, dass unser Kreisbrandrat Wieland Schletz seine Entscheidung noch einmal überdenkt, damit wir hier in Hohenberg zu einer Lösung finden, mit der wir alle leben können.

 

 

 

 

 

 

Jahresbericht des Kommandanten über das Jahr 2015 am Freitag, den 12.02.2016 in der Gaststätte Haidhölzel

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren liebe Feuerwehrkameradinnen und Kameraden. Die Sorge und Hilfe für andere Menschen ist das wertvollste Kapital im Haushalt der Menschheit. Und solange es noch Leute gibt, die freiwillig bereit sind, für andere da zu sein, ist es um diese Welt nicht allzu schlimm bestellt.

Mit diesen Worten von Altbundespräsident Theodor Heuss begrüße auch ich alle recht herzlich zur heutigen Jahreshauptversammlung.

Mein Jahresbericht erstreckt sich vom 01.01 bis 31.12.2015 und enthält ausführliche Informationen über die Leistungen unserer Wehr.

Wenn ich gleich die Aktivitäten der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg in den vergangenen 12 Monaten aufzähle, dann haben alle Feuerwehrkameradinnen und Kameraden nicht nur mit der Vielzahl und mit der Qualität der Einsätze eine eindrucksvolle Bilanz aufzuweisen.

Ich betone das gern, auch wenn unser Wirken oft öffentliches Interesse weckt, machen wir doch kein aufsehen daraus. Dafür tue ich es jetzt. Denn so manche Menschen, die dem schnellen und kompetenten Eingreifen unserer Feuerwehrkameradinnen und Kameraden ihre Rettung oder das des Hab und Gutes verdanken oder einen der Einsätze mitbekommen, haben vielleicht gar nicht registriert, dass es die freiwillige Feuerwehr war, die da für Hilfe sorgte.

Doch ohne die Feuerwehr ging vieles nicht, um vor allem Gefahrensituationen in Hohenberg, in der Verwaltungsgemeinschaft, und manchmal sogar noch darüber hinaus, erfolgreich abzuwehren und zu bewältigen. Die Freiwillige Feuerwehr ist daher ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Rettungswesens sowie des Sicherheitskonzeptes unserer Stadt.

Dafür brauchen wir auch in Zukunft Menschen, die Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen und für andere tätig werden. Wir brauchen Bürgerinnen und Bürger, die sich in unserer Gesellschaft mit ihren Vorstellungen und ihrem Handeln einbringen. Demokratie lebt vom Ehrenamt, auch das hat Theodor Heuss einmal gesagt.

Wie nun der nachfolgende Jahresbericht zeigt, war das abgelaufene Jahr wieder als sehr Arbeitsintensiv zu bezeichnen wobei die ehrenamtlich geleisteten Stunden, vor allem aber die Einsatzstunden kontinuierlich steigen.

In 6 Kommandositzungen und etlichen Besprechungen wurde zusammen mit den Führungsdienstgraden wieder ein enormes Pensum bewältigt, um den Ausbildungsstand in der Wehr aufrecht zu erhalten und weiter zu verbessern.

Im abgelaufenen Jahr wurden 13 Übungen 4 Schulungsabende sowie 23 Arbeitseinsätze abgehalten. Auch wird sich durch die ständige Weiterentwicklung und Beschaffung von modernen Ausrüstungsgegenständen die ehrenamtlich geleistete Zeit, in Form der Ausbildung auch in Zukunft nicht reduzieren sondern weiter erhöhen. Des weiterem werden durch die Einführung des Digitalfunks in nächster Zeit noch zusätzliche Ausbildungsstunden anfallen.

Bei den abgehaltenen Übungen möchte ich vor allem die Teilnahme an einer erweiterten Zugübung in Neuhaus, einer Großübung in Arzberg, sowie einer weiteren Zugübung, abgehalten in Hohenberg bei der Firma Dibbern erwähnen. In den 4 Schulungsabenden über UVV, Atemschutzunterweisung, einrichten einer Atemschutzsammelstelle und verhalten bei Einsatzfahrten sowie die für jeden Feuerwehrdienstleistenden verpflichtenden ELA Schulung wurden die Aktiven zusätzlich geschult.

Außer den allgemeinen Übungen und Schulungen wurden folgende Veranstaltungen besucht oder ausgerichtet:

Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Neuhaus und Liba, der Durchgang durch die Atemschutzstrecke in Marktredwitz, der Neubürgerempfang im Rathaus, das 140 jährige Bestandsjubiläum unser Patenwehr Hohenberg a.d. Traisen, verbunden mit 30 Jahre Patenschaft, 35 Jahre Feuerwehrjugendausbildung und 55 Jahre Mitarbeit im NÖ Katastrophenhilfsdienst. Weiterhin wurde besucht die Einweihungsfeier für das neuen HLF 10 der Feuerwehr Schirnding, die Interschutz in Hannover, das Sommerfest der Feuerwehr Liba, der Fanfarenzug in Heidelberg, die Freiwillige Feuerwehr Bindlach, der Notfallseelsorgegottesdienst in Arzberg, Teilnahme an der Bürgerversammlung, Volkstrauertag und dem Festakt zum Tag der Deutschen Einheit an der Friedenseiche, die Delegiertenversammlung der Jugend sowie die Verbandsversammlung die in Hohenberg abgehalten wurde. Des weiterem wurden vom Fachbereich 3 wieder Landkreislehrgänge Taktik an der Einsatzstelle sowie ein Thema der Modularen Trupp Ausbildung in Hohenberg abgehalten. An dieser Stelle mein Dank an unseren Vereinswirt Horst Übler, denn ohne ihn könnten wir solche Lehrgänge nicht annehmen beziehungsweise durchführen. Im Berichtszeitraum wurden noch weitere Termine auf Stadt, Landkreis und Bezirksebene wahrgenommen.  Insgesamt 61. Hier möchte ich nur auszugsweise ein paar nennen. Unterkreissitzungen, Zugsitzungen, Fachbereichssitzungen, Schiedsrichterbesprechungen, Geburtstage, Festbesuche der Nachbarwehren usw.

 

Liebe Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, verehrte Gäste. Auch Heuer möchte ich wieder eine Übersicht der ehrenamtlich geleisteten Stunden aller Aktiven aus dem Jahr 2015 aufzeigen. Bei dieser Auflistung wird einem erst bewusst, wie viel Freizeit alle Aktiven zum Schutz und zum Wohle der Bevölkerung sowie für die Ausbildung opfern.

Beginnen möchte ich mit den geleisteten Einsatzstunden die mit 882  zu Buche schlagen. An dieser Stelle gleich meinen Dank an alle Betriebe und Firmen, die unsere Aktiven hierfür freistellen. Die Stunden unserer Gerätewarte mit allen anfallenden Reparaturen betrugen 210 Stunden. Unser Atemschutzwart hat für die Ausbildung und Instandhaltung der Geräte 173 ehrenamtliche Stunden geleistet. Unser Jugendwart investierte für die Jugendausbildung 170 Stunden. Des weiterem waren rund 210 Stunden für anfallende Büroarbeiten nötig. Für abgehaltene Übungen betrug der Aufwand 587 Stunden und für Schulungen wurden 167 Stunden geleistet. Die Lehrgänge auf Landkreisebene schlugen mit 891 Stunden sowie die Lehrgänge an den staatlichen Feuerwehrschulen in Regensburg und Würzburg mit 272 Stunden zu buche. Für einberufene Sitzungen waren 513 Stunden nötig und für abgehaltene Arbeitseinsätze 540 Stunden zu verzeichnen. 3372 Stunden wurden für besuchte oder abgehaltene Veranstaltungen aufgewendet sowie für die Betreuung der Kinderfeuerwehr durch unsere ausgebildeten Brandschutzerzieher 90 Stunden investiert. 

Im Jahr 2015 wurden somit von allen Aktiven 7400 Stunden, umgerechnet 308 Tage ehrenamtliche Dienst geleistet. Hierfür meinen herzlichen Dank.

Im abgelaufenen Jahr konnten zusätzlich zum Beschaffungsplan der mit rund 1700 Euro angesetzt war noch weitere dringend benötigte Ausrüstungsgegenstände angeschafft werden. Diese waren eine Adalit Handlampe ein Paratech Abstützsystem sowie zwei Forsthelme.

Großer Dank gebührt hier einigen Aktivern allen voran Christian Tschöpel und meinen Stellvertreter Florian Korb die es immer wieder schaffen durch Spenden neue aber sinnvolle Ausrüstungsgegenstände anzuschaffen und hierbei die Stadt finanziell entlasten.

In Sachen Öffentlichkeitsarbeit wurde durch unseren 2 Kommandanten die erste Feuerwehinfo für die Bevölkerung von Hohenberg erstellt. Mit den hier eingegangenen Spenden konnten wir zum Großteil unser neu angeschafftes Paratech Abstützsystem finanzieren. Herzlichen Dank an alle Spender. Weiterhin wurde sich am Wiesenfestmontag wieder bei den Spielen und Wettkämpfen beteiligt. Auch der Bitte des Kinderhauses den Martinszug  abzusichern sind wir selbstverständlich nachgekommen.

Übung macht den Meister:

Zusätzlich zu den besuchten Landkreislehrgängen legte im Juni eine Gruppe die Leistungsprüfung Löscheinsatz mit Erfolg ab. Weiterhin haben sich unsere Jugendlichen an der Abnahme der Deutschen Jugendleistungsspange in Selb und am Wissenstest beteiligt. Im Oktober legte erneut eine Gruppe, die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung mit Erfolg ab.

An Lehrgänge auf Landkreisebene waren vertreten:

Am 17 und 24.01 legten 18 Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr den erste Hilfe Kurs in Hohenberg ab.   

Das MTA Ergänzungsmodul Truppführer legten vom 30.1 bis 07.03. Lisa Hoffmann und Nico Wild mit Erfolg ab.

Das Motorsägenführermodul 4, Spannungssimulator wurde am 06.03. von Reinhold Klarner und Thomas Zeitler besucht.

Marco Förster legte vom 14.03 bis 04.04 ebenfalls das MTA Ergänzungsmodul Truppfüher ab

Am 17.03 und 19.03 hatte Christian Tschöpel und Marcus Dierl an der Schulung Sondersignal – Fahrtrainer teilgenommen.

Der Lehrgang Einsatztaktik vom 11.04 bis 25.04 wurde von Tanja und Robert Chlup sowie Daniel Preckel mit Erfolg abgelegt.

Ebenfalls vom  11.04 bis 25.04 hatte Marco Forster am Maschinistenlehrgang in Wunsiedel teilgenommen.

Das Basismodul der Modularen Truppausbildung wurde vom 11.04 bis 16.05 von Nina Kraus, Lukas Gleißner und Philip Thumser mit Erfolg abgelegt.

Der Atemschutzlehrgang in Marktretwitz wurde vom 14.04 bis 02.05 von Nico Wild besucht.

Von 25.04 bis 09.05 legte Gernot Rotart die Ausbildung Technisches Gerät in Selb ab.

Ebenfalls in Selb wurde am 15.und 16.05 von Julian Wunderlich und Marco Förster ein Fahrsicherheitstraining besucht.

Der Lehrgang Absturzsicherung Teil 1 wurde am 22.08 von Lisa Hoffmann, Hannes Übler, Dominik Herzog und Julian Wunderlich abgelegt.

Von 16.09 bis 16.10 nahmen Robert Chlup, Marcel Wild, Hannes Übler, Julian Wunderlich und Daniel Preckel am Motorsägenführer- Lehrgang teil.

Von 29.08 bis 05.09 absolvierten Lisa Hoffmann und Julian Wunderlich den Lehrgang Absturzsicherung Teil 2.

Weiterhin besuchten am 04. und 05.09. Lukas Gleißner, Philp Thumser und Nina Kraus den letzten Teil der Modularen Truppausbildung Funk.

Vom 17. 10 bis 31.10 nahm Gernot Rotart am Lehrgang Taktik an der Einsatzstelle mit Erfolg teil.

Am 12.11. wurde der Lehrgang Wasser und Eisrettung in Neuhaus von Nico Wild, Tanja und Robert Chlup, Hannes Übler, Lisa Hoffmann, Florian Korb, Christian Tschöpel, Reinhold Klarner und Daniel Preckel besucht.

All diese Lehrgänge wurden von unseren aktiven zum Wohle der Ausbildung und zum Schutz der Bevölkerung in ihrer Freizeit besucht.

Deshalb allen Lehrgangsteilnehmern meinen Herzlichen Dank dafür.  

Auch wurden Lehrgänge an den staatlichen Feuerwehrschulen in Regensburg und Würzburg besucht:

Vom 02.02 bis 13.02 legte Christian Tschöpel den Zugführerlehrgang in Würzburg mit Erfolg ab.

Den Lehrgang Realbrandausbilder in Külsheim (liegt zwischen Frankfurt und Würzburg) besuchte von 06.04 bis 10 .04 ebenfalls Christian Tschöpel

Der Gruppenführerlehrgang an der staatlichen Feuerwehrschule in Regensburg wurde vom 13 bis 17.07  von Robert Chlup und Daniel Preckel mit Erfolg abgelegt.

Von 30.11. bis 04.12 wurde an der staatlichen Feuerwehrschule  Würzburg der Lehrgang Ausbilder in der Feuerwehr von Florian Korb und Christian Tschöpel besucht.

Auch an Euch herzlichen Dank.

Liebe Feuerwehkameradinnen und Kameraden verehrte Mitglieder,  kommen wir nun zum Punkt Einsätze. Auch hier kann ich von Rekordzahlen berichten. Lagen die Einsatzzahlen vor 5 bis 10 Jahren noch bei 20 bis 30, so hatten wir im abgelaufenen Jahr 56 Einsätze zu bewältigen, die sie in 32 technische Hilfeleistungen, 16 Brandeinsätze 6 Sicherheitswachen und 2 Sonstige Einsätze aufteilen. Hierfür waren die Aktiven 882 Stunden ehrenamtlich im Einsatz. Die technischen Hilfeleistungen beinhalteten 4 Türöffnungen, 6 Unwettereisätze, 2 mal Vermisstensuche, eine Tierrettung,  einen Öleinsatz, 2 mal Unterstützung des Rettungsdienstes, 4 Verkehrsunfälle, einen First Respondier Einsatz, 4 Insekteneinsätze sowie 7 sonstige Hilfeleistungen.  

Die Brandeinsätze waren aufgeteilt in 4 Kleinbrände, 3 Mittelbrände, einen Großbrand, 3 Brandnachschauen und 3 Mal war das Feuer bei eintreffen der Feuerwehr bereits gelöscht. Hier wäre vor allem der Brand am 05.04 in der Nacht zum Ostersonntag zu erwähnen. Gegen 3:40 wurden wir zum Brand eines Nebengebäudes in Hohenberg alarmiert. Als kurze Zeit später das erste Fahrzeug der Feuerwehr Hohenberg eintraf, stand eine größere Gartenhütte bereits in Vollbrand. Mit mehreren C-Rohren wurde die Gartenhütte abgelöscht sowie die angrenzenden Wohnhäuser und Gebäude abgeschirmt. Die Einsatzkräfte waren wegen der starken Rauchentwicklung gezwungen unter schweren Atemschutz zu arbeiten. Nur durch das schnelle eingreifen aller eingesetzten Wehren konnte ein übergreifen auf die nur wenige Meter entfernten Wohngebäude verhindert werden.

Anfang Juli wurden wir aufgrund länger anhaltender Trockenheit und Temperaturen an die 40 Grad zum ersten Waldbrand nähe Sommerhau alarmiert. In nur drei Monaten, von Juni bis August hatten wir zirka 25 Einsätze zu verzeichnen, unter anderem auch der Erste Einsatz auf Tschechischen Gebiet. Hier wurden wir durch die ILS Hochfranken zu einer unklaren Rauchentwicklung nach Tschechien alarmiert. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Liba und der Berufsfeuerwehr Eger war der dort entstandene Flächenbrand schnell unter Kontrolle. Des weiterem möchte ich noch einen gemeldeten Brand auf unseren Steinberg erwähnen. Auf dem sehr steilen und unwegsamen Gelände war es nur durch den Einsatz unseres Quad möglich, die Brandstelle schnellstmöglich zu lokalisieren. Im Gipfelbereich standen ca. 2500 Quadratmeter in Flammen. Wir konnten allerdings den schmalen und zu steilen Gipfelsteig mit unseren Fahrzeugen nicht befahren, und so mussten die letzten 200 Meter alle Gerätschaften bis zum Gipfel getragen werden. Hier hatte sich vor allem der Einsatz unser Schlauchhaspel am LF 16 bestens bewährt. Als weiteres Problem möchte ich die Löschwasserversorgung bezeichnen, denn unser mitgeführtes Löschwasser war im wahrsten Sinne des Wortes ein Tropfen auf dem heißen Stein. Erst mit den nachalarmierten Tanklöschfahrzeugen der Feuerwehr Selb und Marktretwitz konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Durch diese Zeitverzögerung war es für uns allerdings schwierig, eine Brandausbreitung zu verhindern. Auch hier konnte man  sehen, das bei Brandeinsätzen, vor allem für den Erstangriff genügend Löschwasser dringend erforderlich ist, um auch in Zukunft größere Schäden abwenden zu können.    

Ich komme nun zum Aktivenstand und der Statistik:

Der Stand der Aktiven betrug zum 31.12.2015, 43 Feuerwehrdienstleistende.

Darin sind 11 weibliche Mitglieder und 19 Atemschutzgeräteträger enthalten. Die Feuerwehr Hohenberg ist nach wie vor Stolz auf ihre Jugendgruppe mit insgesamt 16 Jugendlichen. Somit betrug die Gesamtstärke der Wehr 59 Personen.

Auch möchte ich es nicht vergessen unsere Kinderfeuerwehr mit insgesamt 19 Kindern zu erwähnen.

Die Feuerwehr Hohenberg verfügte im abgelaufenen Jahr über einen Kreisbrandmeister, und gleichzeitigen Kreisjugendfeuerwehrwart des Landkreises Wunsiedel, einen Brandmeister, 4 Zugführer, 10 Gruppenführer, 3 Gerätewarte, 2 Rettungsassistenten, einen Rettungssanitäter, 2 Sanitäter 19 Atemschutzgeräteträger, davon zur Zeit 12 einsatzfähig, sowie 20 Maschinisten inklusive zweier Damen.

Im abgelaufenen Jahr waren ein Übertritt ins Passivum sowie ein Austritt zu verzeichnen. Dem gegenüber standen 5 Neueintritte die ich namentlich bekannt geben möchte. Es sind dies, Niko Kastner, Christian Werner, Lena-Marie Dierl, Miriam Lang und Eva Thumser. Besonders erfreut bin ich darüber, dass von diesen 5 Neueintritten alle aus unserer Kinderfeuerwehr stammen und in die Jugendfeuerwehr übergetreten sind. An all diesen Zahlen sieht man eindrucksvoll, das die hervorragende Arbeit unserer Jugendwarte sowie die des Betreuerteams der Kinderfeuerwehr auch Früchte trägt.

 

Am 12. Oktober wurde aufgrund einer Ersatzbeschaffung für unser LF 16/12 offiziell der Antrag zur Beschaffung eines HLF 20 das auch nach Norm das Nachfolgefahrzeug wäre, an die Stadt Hohenberg gestellt. Nach mehrmaliger Vorstellung unseres Fahrzeugkonzeptes war man sich im Stadtrat sofort einig, dass dieses Fahrzeug auch für die nächsten 25 Jahre gesehen, die optimale und beste Lösung zur Sicherstellung des Brandschutzes und zum Schutz der Bevölkerung sei. Man war sich auch im Klaren, dass dieses Konzept nur mit der vollen Fördersumme und Zustimmung unseres Kreisbrandrates verwirklicht werden kann. Doch leider verwehrte unser Kreisbrandrat die Zustimmung zur Beschaffung eines HLF 20, was in der Feuerwehr, dem gesamten Stadtrat sowie in der Bevölkerung für großen Unmut sorgte. Auch unter Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorschriften, ist dies für mich als Kommandant eine nicht nachvollziehbare Entscheidung unseres Kreisbrandrates. Wenn eine Stadt wie Hohenberg, das Bestmögliche für den Brandschutz sowie den Schutz der Bevölkerung für die nächsten 25 Jahre investieren will, und dies in der heutigen Zeit auch noch durch die Landkreisführung verwehrt wird,  ruft das nicht nur beim mir großes Unverständnis hervor. Sicherlich musste auch die Landkreisführung Händeringend nach  Argumenten suchen um überhaupt solch eine Entscheidung treffen zu können. In diesem Zusammenhang möchte ich an einen Satz unseres ehemaligen Kreisbrandrates erinnern der lautete: Was nützt einer Stadt ein Hoch motivierte gut ausgebildete Mannschaft ohne das dementsprechende Gerät. Des weiterem möchte ich noch einen Satz unseres KBI Armin Welzel zitieren, nachzulesen im Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung, der lautete: Ohne das dem entsprechende Gerät und ohne gute Ausbildung, die auch Geld kostet, kann kein aktiver Feuerwehrdienst geleistet werden. Deshalb muss dieser Punkt der Stadt enorm wichtig sein und sollte trotz schlechten Zeiten des nicht genehmigten Haushaltes in die Feuerwehr investiert  und die Sache sehr ernst genommen werden. Denn die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Sicherheit aller Einsatzkräfte geht vor. Ich glaube in diesem Punkt hat die Stadt, im Gegensatz zur Landkreisführung bereits ihre Aufgabe  sehr ernst genommen in dem sie die volle Unterstützung zur Beschaffung eines HLF 20 ausgesprochen hat. Nichts desto trotz, werden wir versuchen hier eine Lösung zu finden.

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, am 16.August 2015 musste nach sage und schreibe 47 jährigen Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr Hohenberg unser ehemaliger Kommandant, Ehrenmitglied und Aktiver Wolfgang Wilhelm aus Altersgründen seinen Aktiven Dienst beenden.

Die offizielle Verabschiedung wurde bereits bei einer Übung im August vorgenommen. Lieber Wolfgang ich möchte mich heute nochmals bei Dir persönlich, und im Namen der kompletten Wehr für deinen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit und deinen Arrangement in der Feuerwehr Hohenberg herzlich bedanken. Weiterhin wünsche ich dir nach so vielen Dienstjahren voller Pflichterfüllung, dass du deinen Feuerwehrruhestand bei bester Gesundheit und ohne Sorgen genießen kannst, und hoffe, dass du den Kontakt zu Feuerwehr nicht abbrichst. Wolfgang herzlichen Dank.

Zum Ende meines Jahresberichtes gilt es an dieser Stelle allen Feuerwehrangehörigen für ihre ehrenamtlich geleistete Arbeit und der Einsatzbereitschaft herzlich zu Danken. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass die Feuerwehr Hohenberg ihre Aufgaben wieder so ausgezeichnet lösen konnte. Ein besonderer Dank gilt meinen Stellvertreter Florian Korb für die tatkräftige Unterstützung in allen Bereichen. Bedanken möchte ich mich auch bei unseren Vorstand Siegfried Paulus, allen Führungsdienstgraden, unseren Gerätewarten allen voran Harald Übler, Jugendwart Thomas Jobst mit seinen Helfern, sowie bei unseren Atemschutzgerätewart Christian Tschöpel die mich ebenso unterstützen und mir eine Vielzahl an Arbeit abnehmen. Einen weiteren Dank möchte ich unseren Vereinswirt Horst Übler aussprechen, der bei allen Veranstaltungen anwesend war und somit maßgeblich für die sehr gute Kameradschaft in unserer Wehr beiträgt. Bedanken möchte ich mich auch bei Andrea Wohlrab die uns einiges an Arbeit abnimmt und für die Reinigung unserer Sozialräume zuständig ist. Einen besonderen Dank möchte ich heute den Team der Kinderfeuerwehr aussprechen die sich allesamt in hervorragender Weise um die Kids kümmern und somit einen großen Schritt in Sachen Nachwuchsgewinnung beitragen. Ebenfalls gilt der Dank unseren Kreisbrandrat Wiland Schletz, Kreisbrandinspektor Armin Welzel, Kreisbrandmeister Thomas Greipel Ehrenkreisbrandmeister Karl Führbringer sowie allen weiteren Ehrenführungsdienstgranden für die Unterstützung und Zusammenarbeit, gleichermaßen den befreundeten Organisationen und Vereinen für das gegenseitige einvernehmen. Mein besonderer Dank gilt unseren 1. Bürgermeister der Stadt Hohenberg, Jürgen Hoffmann der die Feuerwehr auch als Aktives Mitglied unterstützt, dem gesamten Stadtrat sowie der Stadtverwaltung insbesondere Herrn Reinel für ihre Einstellung und ihrem Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Feuerwehr. Nicht zu vergessen die Passiven und Fördernden Mitglieder die immer mit Hand anlegen wenn sie gebraucht werden.

Ich beende nun meinen Bericht getreu unseren Wahlspruch Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr.